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Köln - Der 1. FC Köln, Hertha BSC und der SC Freiburg vertreten die Bundesliga in der kommenden Saison in der Europa League. Der Weg dahin war für die Clubs steinig - aber am Ende triumphal!

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Das Kölsch ergoss sich literweise über Erfolgstrainer Peter Stöger, auf dem Rasen feierten Zehntausende, Edelfan Lukas Podolski jubelte auf der Tribüne - und auch in den Katakomben des Kölner Stadions brachen alle Dämme. "Wo ist die Schale?", grölten die Spieler des 1. FC Köln, und damit brachten sie es auf den Punkt. Der fünfte Platz zum Saisonabschluss fühlt sich für den Traditionsclub an wie eine Meisterschaft - nach 25 Jahren spielt der FC erstmals wieder im Europacup.

Im September 1992 hatte der Club bei Celtic Glasgow letztmals im UEFA-Pokal gespielt, seither entwickelte sich der FC zunächst zu einer grauen Maus der Bundesliga, dann zum Fahrstuhlclub - erst seit vier Jahren geht es unter Trainer Stöger und Sportchef Jörg Schmadtke wieder stetig bergauf. Die junge Mannschaft, in der zahlreiche Kölner und Rheinländer spielen, hat für den Club Historisches geschafft.

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"Wir gratulieren Europa zu Berlin!"

Auch Hertha BSC ist in der Europa League dabei. "Im eigenen Stadion nach Europa, auch nicht schlecht!", twitterte Manager Michael Preetz nach dem DFB-Pokalsieg von Borussia Dortmund. Denn: Dadurch ersparen sich die Berliner die Qualifikation und sind direkt europäisch dabei. Der Club schickte ein blau-weißes Bild ins Internet: "Wir gratulieren Europa zu Berlin." Trainer Pal Dardai sagte dem Berliner Kurier: "Jetzt haben wir endgültig die Belohnung für unsere super Saison. Wir dürfen direkt nach Europa und das freut mich vor allem für meine Jungs, die unglaublich Tolles geleistet haben, aber auch für den gesamten Verein und unsere Fans."

Der DFB-Pokalsieg von Borussia Dortmund hat aber auch beim SC Freiburg für Jubel gesorgt. Die Breisgauer zogen durch das 2:1 des BVB gegen Eintracht Frankfurt in die Qualifikation für die Europa League ein und spielen damit zum vierten Mal international. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison hatte das Team von Christian Streich den siebten Platz belegt. "Danke Dortmund! Hallo Europa!", twitterte der Club und bot im Fanshop sogleich ein rotes "Freuropa"-T-Shirt an.

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