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Gleich drei Spieler von Borussia Dortmund haben sich in die Krankenakte des BVB eingetragen. Bei Dede wurde klar, warum er beim Spiel gegen Hertha BSC so benommen schaute, zwei andere Spieler wurden operiert, mit teilweise langer Genesungspause.

Dede zog sich Gehirnerschütterung zu

BVB-Verteidiger Dede hat sich beim Bundesligaspiel gegen Hertha BSC Berlin am Freitagabend eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das ergab die Untersuchung in den Städtischen Kliniken in Dortmund, in der der 31-jährige Brasilianer auch die Nacht verbrachte. Dede hatte nach einem Zusammenprall eine Viertelstunde nach Spielbeginn über Schwindelgefühle und Sehstörungen geklagt. Nach einer Abschlussuntersuchung wird er voraussichtlich heute Abend die Klinik wieder verlassen können.

Sebastian Kehl in der Schweiz an den Adduktoren operiert

BVB-Mannschaftskapitän Sebastian Kehl ist dem Rat der medizinischen Experten gefolgt und hat sich in der Schweiz noch einmal einer Adduktoren-Operation unterzogen. In Biel entfernte Prof. Dr. Roland Biedert dem 29-Jährigen entzündetes Narbengewebe von den Adduktorensehnen. Wie BVB-Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun, der bei der einstündigen Operation in der Schweiz dabei war, erklärte, wird Sebastian Kehl bis Anfang Februar ausfallen.

Damien Le Tallec wird an der Schulter operiert

Nach seiner Schulterverletzung, die er sich im Pokalspiel in Osnabrück zugezogen hatte, wird BVB-Offensivspieler Damien Le Tallec in den nächsten Tagen von dem Bremer Schulterspezialisten Dr. Hans-Gerd Pieper operiert. In der rechten Schulter hatte sich der 19-Jährige Bänder und Kapseln gerissen. Der junge Franzose, der zu Saisonbeginn von Stade Rennes zum BVB gekommen war, wird drei bis vier Monate ausfallen.