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Gelsenkirchen - Wegen eines vermeintlichen Fouls an Twentes Stürmer Luuk de Jong war Schalkes Abwehrspieler Joel Matip im Europa-League-Hinspiel in Enschede am vergangenen Donnerstag mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen und in der Folge von der UEFA für ein Spiel gesperrt worden. Gegen diese Entscheidung hatten die "Knappen" am Freitag Einspruch eingelegt, der am Dienstag abgewiesen wurde.

Die Kontroll und Disziplinarkammer der UEFA unter Vorsitz von Thomas Partl aus Österreich argumentierte, dass es zwischen Matip und de Jong zu einem, wenn auch nur sehr leichten, Kontakt gekommen sei und deshalb die Entscheidung des Schiedsrichters nicht abgeändert werden könne. Deshalb müsse die Sperre für das Rückspiel am kommenden Donnerstag bestehen bleiben. Die "Königsblauen" werden gegen diese Entscheidung in Berufung gehen.