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Neckarslum - Dritter Test, dritter Sieg: Bei der Neckarsulmer Sport-Union setzt sich die TSG 1899 Hoffenheim mit 5:0 (2:0) durch. Der Verbandsligist liefert vor rund 3000 Zuschauern eine engagierte Leistung ab, am Hoffenheimer Sieg gibt es dennoch keine Zweifel.

Erstmals stand Neuzugang Pavel Kaderabek als TSG-Spieler auf dem Platz. Der Tscheche lief in der Viererkette als Rechtsverteidiger auf und war immer wieder bemüht, sich ins Kombinationsspiel der Hoffenheimer einzubringen. Von Anfang an drückte die TSG dem Spiel ihren Stempel auf und startete Angriff um Angriff. Die Gastgeber von der Neckarsulmer Sport-Union verteidigten jedoch mit viel Leidenschaft. Besonders Torwart Marcel Susser warf sich ein ums andere Mal dazwischen.

Flanken führen zum Erfolg

In der 22. Minute wurde die Geduld der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol dann aber belohnt. Eine Flanke von Jin-Su Kim landete im Zentrum bei Jonathan Schmid, der den Ball zum 1:0 verwertete. Sechs Minuten später legte die TSG nach – auf ähnliche Weise wie beim 1:0. Diesmal traf Adam Szalai nach Flanke von Tarik Elyounoussi. Die große Chance, um noch vor der Pause auf 3:0 zu erhöhen, hatte dann Eugen Polanski in der 33. Minute. Nach Foul an Mark Uth gab es Elfmeter, doch Polanski setzte die Kugel über die Latte.

Zur zweiten Halbzeit brachte Gisdol gleich acht neue Spieler. Lediglich Tobias Strobl, Fabian Schär und Jonathan Schmid blieben zunächst auf dem Platz. Der Franzose war es dann auch, der in der 48. Minute aus zentraler Position auf 3:0 erhöhte.

Hartes Training macht sich bemerkbar

Etwa 20 Minuten vor Schluss zeigte der eingewechselte Joshua Mees sein Können. Zunächst tanzte er in der 68. Minute zwei Gegenspieler im Strafraum aus und hatte im Anschluss noch das Auge für Pirmin Schwegler. Drei Minuten später stand der 19-Jährige nach einer Flanke von Kingsley Schindler genau richtig und schob zum 5:0 ein – gleichzeitig der Endstand.

Gisdol wollte das im Vergleich zu den vorherigen Spielen nicht ganz so deutliche Ergebnis nicht überbewerten: "Wir haben jetzt in den vergangenen Tagen sehr viel Wert auf die Ausdauer gelegt und waren daher etwas müde. Es geht darum, das Team Elf gegen Elf spielen zu lassen. Deshalb ist das Ergebnis auch nicht so wichtig."