Köln – Jetzt hat er mich doch noch erwischt, der November-Blues! Draußen ist es nasskalt, ständig dunkel und – was am schlimmsten ist – die Bundesliga macht am Wochenende Pause. Kein basteln am Fantasy Team, kein mitfiebern vor dem Bildschirm. Um meine Stimmung ein wenig aufzubessern, habe ich mich mit einem guten Glas Rotwein vor den Kamin gesetzt und die erste Saisonphase noch einmal Revue passieren lassen. Dabei habe ich zehn grundlegende Fantasy-Lehren in Stein gemeißelt, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will.

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1) Zweikämpfe

Für alte Fantasy-Hasen ist das keine neue Erkenntnis, aber wer jetzt gerade sein Team aufbaut, um in der Herbstliga für Furore zu sorgen, hat es vielleicht noch nicht so auf dem Schirm: Gewonnene Zweikämpfe sind eine der wichtigsten Punktequellen im Fantasy Manager. Holt Euch also viele zweikampffreudige Spieler für Euer Team.

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2) Breiter Kader

Ein guter Fantasy-Kader sollte breit aufgestellt sein und nicht nur über elf Starspieler verfügen. So seid Ihr flexibel und könnt die Möglichkeiten am Spieltag perfekt nutzen.

3) Schnäppchen und Superstars

Wer 13 Feldspieler, die regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommen, verpflichten möchte, muss zwangsläufig Kompromisse eingehen, da das Budget begrenzt ist. Fantasy-Schnäppchen, die dennoch ihre Punkte holen, machen den Kauf von teuren Stars wie Robert Lewandowski (16,05M) oder Anthony Modeste (15,4M) erst möglich. Kerem Demirbay (3,7M) und Benjamin Henrichs (5,8M) sind zwei Paradebeispiele für Preis-Leistungs-Wunder.

4) Stammspieler

Sucht euch Spieler, die in ihren Teams unumstritten sind. So könnt ihr Euch sicher sein, dass Eure Akteure am Wochenende auch zum Einsatz kommen. Als Einwechselspieler ist es schwer, viele Fantasy Punkte zu sammeln.

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5) Taktik

Überlegt Euch vor jedem Spieltag genau, mit welcher Taktik Ihr an den Start geht. Ihr könnt zwar während des Wochenendes Spieler ein- und auswechseln, aber die Taktik könnt Ihr nicht mehr ändern. Hängt nicht dogmatisch an einer Ausrichtung fest, sondern wechselt ruhig auch mal Eure Spielphilosophie.

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6) Wechselfreude

Nutzt die Wechselmöglichkeiten des Wochenendes konsequent aus. Beachtet die Reihenfolge, in der Eure Spieler an einem Spieltag im Einsatz sind. Lasst grundsätzlich alle Akteure ran, die Ihr später noch durch Spieler ersetzen könnt, die erst Samstagabend oder am Sonntag ins Geschehen eingreifen.

7) Zwei Keeper

Das Wechselspiel könnt Ihr sogar auf die Torhüterposition ausweiten. Zwei Stammkeeper, die zu unterschiedlichen Anstoßzeiten im Kasten stehen, geben Euch die doppelte Chance auf eine Weiße Weste – und damit viele Fantasy Punkte.

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8) Transfers!

Nutzt Eure drei Transfers, die Ihr zwischen zwei Spieltagen habt, resolut aus. Es gibt immer etwas zu optimieren, sogar bei meinem Team.

9) Spielplan

Beachtet den Spielplan. Wichtig sind vor allem die verschiedenen Anstoßzeiten, die die Wechselmöglichkeiten innerhalb eines Spieltages bestimmen. Das solltet ihr ebenso im Auge haben, wie die Gegner Eurer Spieler. Ein Torhüter, der auswärts in Dortmund antreten muss, ist vielleicht nicht die allerbeste Wahl, um viele Punkte einzusammeln.

10) Kapitän

Er ist ohne Zweifel der wichtigste Mann auf dem Platz – schließlich werden seine Punkte verdoppelt. Nutzt auch hier die Möglichkeit aus, dass ihr die Kapitänsbinde während des Spieltags weiterreichen könnt. Spielt ein Spieler von Euch bereits am Freitag, sollte er immer als Spielführer ins Wochenende gehen. Bringt er nicht die erhoffte Leistung, gebt Ihr die Binde am Samstag einfach weiter.

Bleibt fantastisch

Euer Scout Flo

Der Autor

Flo "Der Scout" Reinecke kennt die Schuhgröße aller Bundesliga-Profis und weiß, wie viele Tore sie unter der Woche im Training geschossen haben. Hat nach eigenem Bekunden schon Fritz Walter und Franz Beckenbauer entdeckt. Als Scout hält er für Dich immer die Augen offen.​

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