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Seit vielen Jahren ist Robert Enke gemeinsam mit seiner Frau Teresa aktiv im Tierschutz tätig. Zusammen mit der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat Hannovers Torhüter eine Weihnachts-Kampagne mit einer klaren Botschaft durchgeführt: "Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke".

Mit fünf seiner Hunde kam Enke zum Fotoshooting nach Hamburg, um mit den Fotomotiven eindrücklich zu mahnen, nicht die sich jährlich wiederholenden Fehler im Weihnachtseinkauf zu begehen.

Enke möchte mithelfen, dass unüberlegte Anschaffungen von Hunden, Katzen oder Kaninchen zur Weihnachtszeit der Vergangenheit angehören: Tierheime sollten wirklich nur noch für Notfälle zur Verfügung stehen.

"Sie können ein T-Shirt spontan kaufen und auch wieder umtauschen. Tun Sie dies bitte keinem Lebewesen an. Chronisch überfüllte Tierheime oder vernachlässigte Tiere sollten der Vergangenheit angehören", mahnt der Nationalkeeper.

Anschaffung eines Tieres bedarf reiflicher Überlegung

Laut PETA ist es kein Geheimnis, dass Tiere nach dem Weihnachtsfest in Massen in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen landen, weil der Vermieter gegen die Tierhaltung ist, die Katze plötzlich kratzt, das Kaninchen stinkt und der Hund Pfützen hinterlässt.

Tiere können einen Familienalltag enorm belasten, sie kosten nicht nur Geld sondern auch Zeit. Die Anschaffung eines Tieres bedarf der reiflichen Überlegung.

Abraten möchten PETA und Robert Enke vor dem Kauf eines Tieres im Zoohandel, der in jüngster Zeit wieder verstärkt über den Verkauf von Hunde- und Katzenwelpen nachdenkt und vereinzelt auch schon anbietet.

"Tiere sind keine Handelsware"

Carola Schmitt von PETA-Deutschland: "Auch wenn Zoohandlungen ihr Weihnachtsgeschäft mit Lebewesen machen wollen und ihr Kind quengelt, widerstehen Sie. Tiere sind Lebewesen und keine Handelsware. Einen Pullover können Sie umtauschen, ein geschenktes, langweiliges Spiel einfach liegen lassen.

Ein Lebewesen aber beansprucht über Jahre hinweg intensive Fürsorge und fordert Verantwortung, auch wenn das Interesse Ihres Kindes längst nachgelassen hat."

Daniel Ziebig für artgerechten Umgang mit Kaninchen

Neben Enke engagiert sich auch Cottbus-Profi Daniel Ziebig für den Tierschutz. Der Abwehrspieler setzt sich mit seiner Lebensgefährtin schon lange für den artgerechten Umgang mit Kaninchen ein. Sie selbst halten zu Hause eine Kaninchengruppe.

Am 1. Advent hatte Ziebig in Cottbus eine Aktion von PETA unterstützt, bei der an die unzähligen Kaninchen erinnert wurde, die für fragwürdige Modeaccessoires getötet werden.

PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.