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Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat sich beim Telekom Cup Platz drei gesichert. Gegen den FC Bayern München gewann die Elf von Trainer Lucien Favre nach torlosen 45 Minuten im Elfmeterschießen.

Pep Guardiola und Lucien Favre gingen die Partie sehr unterschiedlich an. Während der Coach des FC Bayern sein Team im Gegensatz zum Halbfinale auf sieben Positionen veränderte, spielte Favre mit fast der selben Elf. Lediglich Mahmoud Dahoud kam im defensiven Mittelfeld neu ins Team. Dafür rückte Marvin Schulz in die Innenverteidigung an die Seite von Roel Brouwers, und Nico Elvedi begann auf der linken Abwehrseite anstelle von Christopher Lenz. Im Tor durfte sich diesmal Christofer Heimeroth zeigen.

Das Spiel war arm an Höhepunkten, Bayerns Angreifer Karl-Heinz Lappe hatte zwar Gelegenheiten, den Ball im Tor unterzubringen, scheiterte aber in der 8., 30. und 34. Minute. Auf der anderen Seite hatte André Hahn in der 23. Minute die Chance auf ein Tor, setzte die Kugel aber freistehend am Pfosten vorbei.

Und so fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Während bei Gladbach Lars Stindl, der eingewechselte Tsiy William Ndenge, Mahmoud Dahoud und Roel Brouwers sicher verwandelten, scheiterten beim FC Bayern Höjbjerg und der erst 17 Jahre alte Fabian Benko an Borussia-Torhüter Christopher Heimeroth. Lahm, Alaba und Kimmich hatten zuvor getroffen.

Borussia Mönchengladbach: Heimeroth – Jantschke, Schulz, Brouwers, Elvedi – Dahoud, Stindl – Traoré (28. Mlapa), Ritter (36. Ndenge) – Hahn (41. Rodriguez), Raffael (22. Sow).

Bayern München: Starke – Lahm, Rafinha, Alaba, Steinhart (28. Pohl) - Kimmich, Hojbjerg – Weihrauch (23. Benko), Gaudino, Green - Lappe.

Tore: Fehlanzeige

Elfmeterschießen: 0:1 Alaba, 1:1 Stindl, 1:2 Lahm, 2:2 Ndenge, 2:3 Kimmich, 3:3 Dahoud, Heimeroth hält gegen Hojbjerg, 4:3 Brouwers, Heimeroth hält gegen Benko

Gelbe Karte: Ritter

Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen

Zuschauer: 50.123