Zusammenfassung

  • Werder punktete erstmals in dieser Saison zu Hause, Freiburg erstmals auswärts.

  • Der Punkt in Bremen war der 200. für Christian Streich als Bundesliga-Coach. Er hat damit den besten Punkteschnitt aller Freiburger Trainer.

  • Freiburg ist in Bremen seit fünf Partien ungeschlagen. Unter Christian Streich verlor der SC noch nie an der Weser.

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Bremen - Der SV Werder Bremen und der Sport-Club Freiburg bleiben auch im sechsten Saisonspiel ohne Sieg. Nach einer Abwehrschlacht können die Breisgauer gegen in der zweiten Hälfte deutlich überlegene Bremer ein 0:0-Remis mit nach Hause nehmen.

FANTASY HEROES: Pavlenka (12 Punkte) / Schwolow (11) / Delaney (9)

Beiden Teams war deutlich anzumerken, dass die letzten Wochen nicht nach Wunsch verlaufen sind. Die Partie war lange von technischen Unzulänglichkeiten und Abstimmungsfehlern geprägt, packende Torraumszenen bekamen die Fans zunächst kaum zu sehen.

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Und so resultierte die erste gute Möglichkeit der ersten Hälfte aus einem Zufallsprodukt: Auf der Freiburger Seite versuchte Pascal Stenzel sein Glück, Florian Niederlechner fälschte den Ball ab und zwang so Werder-Keeper Jiri Pavlenka zu einer spektakulären Parade (27.). Kurze Zeit später musste der starke Tscheche erneut gegen Niederlechner (40.) retten. In der Bremer Sturmspitze war Belfodil als Ersatz von Max Kruse (Schlüsselbeinbruch) zwar bemüht, aber auch oft glücklos.

"Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Wir müssen weiter hart arbeiten und nächste Woche gewinnen!" Florian Kainz, SV Werder Bremen

Während Freiburg in der ersten Hälfte leichte Vorteile hatte, war Werder nach der Pause das deutlich bessere Teams. Allein die Chancenverwertung war bei Bremen mehr denn mangelhaft: Bargfrede zog aus 30 Metern knapp links am Tor vorbei (58.). In der 67. Minute jubelten die Bremer Fans schon, doch der Treffer von Belfodil wurde wegen einer Abseitsposition nicht gegeben.

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Marco Terrazzino dreht den Freistoß um die Mauer, aber der Ball wird abgefälscht
Marco Terrazzino dreht den Freistoß um die Mauer, aber der Ball wird abgefälscht

Freiburg versuchte hingegen, stabil zu stehen und nach Ballgewinnen immer wieder schnelle Nadelstiche zu setzen. So sahen die Zuschauer keine hochklassige, aber immerhin recht spannende Partie.

SID

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"Es gab auf beiden Seiten gute Torchancen. Beide Mannschaften sehnen sich nach dem ersten Dreier." Nils Petersen, Sport-Club Freiburg

SPIELER DES SPIELS:

Thomas Delaney kurbelte unermüdlich Werders Offensive an und war als Schütze oder Vorbereiter an sieben Torschüssen beteiligt – kein Spieler an mehr.

BILDER DES SPIELS:

Bremens Ishak Belfodil ist sehr aktiv und gefährlich - nur das Tor trifft er nicht
Bremens Ishak Belfodil ist sehr aktiv und gefährlich - nur das Tor trifft er nicht
Florian Kainz kämpft Marco Terrazzino nieder
Florian Kainz kämpft Marco Terrazzino nieder