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Köln - Alexander Nobis (25) ist einer von bisher 319 Sportlern und Sportlerinnen, die über das Nachwuchseliteprogramm der Deutschen Sporthilfe durch die Bundesliga-Stiftung gefördert wurden. Beim Supercup wird der Mannschaftsweltmeister im Modernen Fünfkampf zusammen mit den Spielern ins Stadion einlaufen und die Kooperation von Bundesliga-Stiftung und Deutscher Sporthilfe präsentieren.

Infografik: Meilensteine der Partnerschaft von Profi-Fußball und Deutscher Sporthilfe

bundesliga.de: Herr Nobis, Sie sind Mannschaftsweltmeister im Modernen Fünfkampf. Wie groß ist der Trainingsaufwand, den Sie für Ihren Sport täglich betreiben müssen?

Alexander Nobis: Relativ groß. Wir haben ja eben fünf Disziplinen, die man alle einzelnen trainiert. Im Schnitt absolviere ich drei bis vier Einheiten pro Tag, eine Einheit dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Schwimmen und Laufen stehen jeden Tag auf dem Programm, weil man in diesen Ausdauerdisziplinen am schnellsten Leistung verliert. Dazu kommen denn jeweils technische Disziplinen, mal Reiten und Fechten oder Schießen und Fechten. Montag bis Samstag trainiere ich, der Sonntag ist frei.

bundesliga.de: Wie finanzieren Sie die vielen Reisen zu Trainings- und Wettkampfstätten?

Nobis: Wenn ich auf Einladung des deutschen Verbands unterwegs bin, finanziert der die Trainingslager und Wettkämpfe. Wenn ich außer der Reihe noch Wettkämpfe absolvieren möchte, muss ich selbst dafür aufkommen oder Drittmittel organisieren.

bundesliga.de: Lässt sich Ihr Sport mit einer beruflichen Karriere vereinbaren?

Nobis: Mit viel Eigenengagement ja. Ich studiere nebenbei Maschinenbau an der TU Berlin, das funktioniert aufgrund der räumlichen Nähe zu den Trainingsstätten in Berlin gut. Ich trainiere auch viel individuell mit meinem Trainer, so dass sich meine berufliche Ausbildung mit meinen sportlichen Plänen vereinbaren lässt.

bundesliga.de: Kann man denn im Modernen Fünfkampf durch Prämien, etc. Geld verdienen?

Nobis: Nein. (lacht) Fast alle professionellen Modernen Fünfkämpfer sind in der Sportförderung der Bundeswehr oder Bundespolizei. Nur unsere Beste, Lena Schöneborn, kann sich durch den Sport finanzieren. 

bundesliga.de: Am Samstag tragen Sie als Repräsentant der Deutschen Sporthilfe beim Supercup einen der drei Trophäen ins Stadion. Wie groß ist die Vorfreude?

Nobis: Ich freue mich schon riesig auf das Event! Die Kombination der Sporthilfe mit dem Fußball auf diesem Niveau ist etwas Besonders. Dieser spezielle Auftritt für die Deutsche Sporthilfe ist für mich persönlich eine große Ehre. Ich hoffe, dass ich noch den ein oder anderen Spieler treffe und tippe auf ein 3:1 für die Bayern.

Spitzensport verbindet - Supercup im Zeichen der Sporthilfe-Partnerschaft