ANZEIGE

Stuttgart - Mit einem positiven Fazit aller Netzwerkteilnehmer ging in Stuttgart am Dienstag die dritte von vier Regionalkonferenzen zum Thema "Reisemanagement" für Fußballfans zu Ende. In Workshops erarbeiteten Vertreter von Landes- und Bundespolizei, der Deutschen Bahn AG, privater Reise-Anbieter, unabhängiger Fanorganisationen, Sicherheits- und Fanbeauftragte von Clubs aus der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga sowie Fanprojektvertreter und Veranstaltungsleiter in der "Soccer Lounge" der „Mercedes Benz-Arena“ des VfB Stuttgart zwei Tage innovative Ideen, um alle Belange rund um das Thema  Reisemanagement  zu optimieren.

Auf Initiative der DFL Deutsche Fußball Liga und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) waren rund 130 Teilnehmer in die baden-württembergische Landeshauptstadt gekommen. "Wir hatten an den zwei Tagen eine intensive und fruchtbare Diskussion, die zu konkreten Vorschlägen und Ergebnissen führte, die wir prüfen und umsetzen werden", zog Thomas Schneider, Leiter Fan-Angelegenheiten der DFL, ein positives Resümee der Konferenz. "Wir haben Vorschläge erarbeitet wie das Reisemanagement weiter zu optimieren ist, damit alle profitieren", sagte Schneider.   

Neben Schneider führt Gerhard Kißlinger, DFB Hauptabteilung Prävention und Sicherheit, als Moderator durch alle vier Regionalkonferenzen. 

"Dialog aller Beteiligten ist unverzichtbar"

Am ersten Konferenztag hatte "Gastgeber" Bernd Wahler, Präsident des VfB Stuttgart, die Bedeutung des Dialogs auf allen Ebenen herausgestellt.  "Wir freuen uns über den großen Zuspruch und das große Interesse", sagte Wahler. Für den DFB unterstrich DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock die Absicht, Abläufe und Kommunikation weiter zu optimieren. "Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass der Dialog aller Beteiligten unverzichtbar ist, dass er neue Wege aufzeigt und Vertrauen schafft", sagte Sandrock.  

In acht 15 bis 20 Teilnehmer großen Arbeitsgruppen wurden in Stuttgart an zwei Tagen zahlreiche Vorschläge erarbeitet, wie Reisen für Fans in Zusammenarbeit mit anderen Netzwerk-Teilnehmern reibungsloser ablaufen können. Im Mittelpunkt des Projektes steht es, Vertrauen zu schaffen und Einblicke in Arbeitsweisen und Vorgaben aller Institutionen zu geben - und neue Wege im Miteinander zu erarbeiten. 

Bereits am Mittwoch schließt sich in Hamburg die vierte Regionalkonferenz 2014 an. Eine Abschluss-Präsentation aller vier Regionalkonferenzen findet im Frühjahr 2014 statt. Ergebnisse des wissenschaftlich begleiteten Projektes werden im Mai 2015 präsentiert.