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Hertha BSC Berlin muss sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 10. April unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und zudem 50.000 Euro an das Fanprojekt der Landessportjugend Berlin bezahlen.

Damit ahndete das Sportgericht des DFB in seiner Sitzung in Frankfurt die Vorkommnisse vom 13. März beim Berliner Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg, als nach Schlusspfiff aus der Hertha-Zuschauerkurve zunächst Fahnenstangen, Bierbecher und Feuerzeuge Richtung Stadion-Innenraum geworfen wurden.

Urteil ist rechtskräftig

Anschließend waren etwa 150 teils vermummte und mit Fahnenstangen bewaffnete Berliner Anhänger in den Innenraum eingedrungen und beschädigten unter anderem die Trainerbänke und Werbebanden.

Hertha darf zum Heimspiel gegen Stuttgart maximal 25.000 Karten an die eigenen Anhänger verkaufen, das Kartenkontingent für den Gastverein bleibt unberührt. Darüber hinaus bleibt die Hertha-Fankurve (Ostkurve) frei von Zuschauern. Hertha BSC Berlin hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.