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München - Pep Guardiola freut sich nicht nur über drei Punkte und ein gutes Spiel: Hauptsache, keine neuen Verletzungen. Die Stimmen zum Spiel FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt.

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Ich bin sehr, sehr stolz, wir haben dominiert, wir haben gut gespielt. Ich hoffe, dass gegen Porto keiner mehr verletzt ist. Ich denke mir bei jedem Spiel, bitte, bitte, hoffentlich verletzt sich keiner mehr. Manchmal sind die Beine müde, manchmal sind sie gut, wichtig ist, dass der Kopf regiert."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es war natürlich nicht so schön. Ich bin ein bisschen enttäuscht, wenn man so einem großartigen Gegner gegenübersteht, muss man versuchen, sich mit seinen eigenen Möglichkeiten zu wehren, das ist uns heute nicht gelungen. Wir haben heute nicht in unser Spiel gefunden. Man weiß, dass viel funktionieren muss, wenn man hier bestehen will."

"Wir hätten noch mehr Tore schießen können"

Robert Lewandowski: "Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Vor allem nach einem Pokalspiel mit 120 Minuten und nur zwei Tagen frei, ist es immer schwierig. Trotzdem haben wir sehr gut gespielt, außer vielleicht die ersten Minuten der zweiten Hälfte. Aber nach dem zweiten Tor war alles klar und wir konnten locker aufspielen. Wir hätten noch mehr Tore schießen können, aber wir sind zufrieden."

Karl-Heinz Rummenigge (beide FC Bayern): "Ich war sehr beeindruckt, weil wir vor weniger als 72 Stunden das Spiel hatten in Leverkusen über 120 Minuten. Die Mannschaft hat das sensationell gemacht, wir hatten ja heute leider drei Viertel der Mannschaft verletzungsbedingt draußen. A là bonne heure, da kann ich der Mannschaft und dem Trainer nur ein großes Kompliment machen."

"Bayern ist individuell so stark"

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): "In München ist es immer schwierig. Das wussten wir vorher. Wir wollten trotzdem unser Spiel durchzuziehen, aber Bayern ist individuell so stark, so dass es nicht nur für uns schwer ist, hier zu bestehen. Wir haben es im Großen und Ganzen ganz ordentlich gemacht.“

Marc Stendera: "In der ersten Halbzeit haben wir uns so ein bisschen versteckt und uns nicht getraut, Fußball zu spielen. Da hatten wir irgendwie ein bisschen Angst, so kam das zumindest rüber. In der zweiten Halbzeit haben wir die ersten zwanzig Minuten sehr gut angefangen und haben auch den Ball laufen lassen. Dann ist auch etwas gegen Bayern möglich, wenn du etwas konsequenter vor dem Tor bist. Ein bisschen hat die Durchschlagskraft gefehlt und dann verlierst du das Spiel leider 3:0."