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Mainz - Während Martin Schmidt verständlicherweise mit dem Ergebnis haderte, lobte sein Gegenüber Roger Schmidt die Einstellung seiner Mannschaft. Die Stimmen zum Spiel 1. FSV Mainz 05 gegen Bayer Leverkusen.

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "So gut waren wir heute leider nicht. In den letzten Spielen waren wir besser. Das 2:3 ist vielleicht sogar ein bisschen schmeichelhaft. Die ersten 15-20 Minuten haben wir uns dominieren lassen. Ich weiß nicht, ob der Respekt zu groß war oder wir einfach nicht an unsere normale Leistung herangekommen sind. In der Folge kamen wir dann langsam ins Spiel rein, haben uns in der Pause viel vorgenommen. Danach kam dann die schlechteste Phase von uns. Wir haben viel probiert, umgestellt. Das war das schlechteste Spiel unter meiner Regie.“

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Ich fand den Sieg bemerkenswert. Wir wussten, dass Mainz in einem sehr guten Zustand ist, sehr gut organisiert ist, Facetten im Spiel hat, die allen Mannschaften wehtun können. Das 1:0 war besonders wertvoll. Nach 25-30 Minuten wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Nach der Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir das Spiel entscheiden wollen. Mit dem 3:0 schien es entschieden. Aber ich glaube, den zweiten Elfmeter darf man nicht pfeifen.“

"Die Mannschaft hatte zu viel Respekt"

Harald Strutz (Präsident FSV Mainz 05): „Die Mannschaft hatte heute zu viel Respekt vor Leverkusen und hat in der Offensive nicht so entschlossen gespielt. Die beiden Treffer haben uns zwar noch einmal herangebracht, aber auch danach haben wir uns keine großen Chancen erspielt.“

Stefan Bell (FSV Mainz 05): „Ich hatte das Gefühl, wir haben gedacht, es geht auch mit 95 Prozent. Uns hat die Bereitschaft für den letzten Schritt gefehlt und wir haben uns blöde Fehler geleistet. Ich hoffe das war ein Weckruf zur rechten Zeit, denn in den nächsten Wochen müssen wir uns besser präsentieren.“

Julian Baumgartlinger (FSV Mainz 05): „Heute hat irgendwie nichts gepasst. Uns hat die letzte Präzision gefehlt. Leverkusen hat das aber auch sehr gut gemacht und uns mit unseren Mitteln geschlagen.“

Ja-Cheol Koo (FSV Mainz 05): „Das war eine Katastrophe. Wir haben überhaupt nicht gut gespielt und nicht das gezeigt, was wir machen wollten.“

"Wir sind im Kopf sehr reif"

Hakan Calhanoglu (Bayer Leverkusen): "Wir haben ein Zeichen gesetzt und gezeigt, dass wir auch gegen eine starke Mannschaft wie Mainz gewinnen können. Man sieht, dass wir im Kopf sehr reif geworden sind. Wir sind mental bereit dazu, alle Spiele zu gewinnen."

Heung-Min Son (Bayer Leverkusen): Es war schwer für mich, ins Spiel zu kommen, aber die Mannschaft hat mich sehr gut unterstützt. Der Sieg war sehr wichtig für uns. In den letzten Spielen müssen wir jetzt einfach unseren Fußball zeigen."