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Bremen - Beide Trainer können mit dem Ergebnis leben. Die Stimmen zum Spiel SV Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05.

Viktor Skripnik (Trainer SV Werder Bremen): "Es gibt nach diesem Spiel für jeden einen Punkt - das ist schon in Ordnung. Wir sind eben noch nicht so weit, dass wir nach oben schauen können. In der ersten Halbzeit war es ein richtiger Sommerkick, danach wurde es bei Regen etwas besser."

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Dieser Punktgewinn für uns ist verdient und gerecht. Wir haben in Bremen kein Gegentor bekommen, damit haben wir unseren Plan zum Teil erfüllt. Wir sind immer noch im Abstiegskampf, deshalb ist ein solches Resultat wichtig für uns."

"Der Lucky Punch ist uns nicht gelungen"

Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): "Am Ende hätten wir die drei Punkte vielleicht verdienter gehabt, aber wir können trotz allem mit dem Punkt zufrieden sein. Der Lucky Punch ist uns einfach nicht gelungen. Schade, dass der Ball von Fin am Ende nicht reinflutscht."

Levent Aycicek (SV Werder Bremen): "Die Mainzer haben uns gut unter Druck gesetzt. Wir hatten heute keinen guten Spielaufbau. In der zweiten Halbzeit lief es etwas besser, da hätten wir die drei Punkte klar machen können."

Theodor Gebre Selassie (SV Werder Bremen): "Wir müssen jeden Punkt mitnehmen, das ist klar, aber nach der zweiten Halbzeit müssen wir damit unzufrieden sein. Wir hatten gute Möglichkeiten, deswegen sind wir nicht glücklich mit dem einen Zähler."

Philipp Bargfrede (SV Werder Bremen): "Wir hatten uns vor dem Spiel natürlich mehr vorgenommen als dieses Unentschieden, aber heute haben wir uns sehr schwer getan, weil wir viele Unkonzentriertheiten und leichte Ballverluste in unserem Spiel hatten. Deshalb kamen wir nicht in unseren Spielfluss. Der Gegner hat hinten sehr gut gestanden, hat es uns schwer gemacht."

Sebastian Prödl (SV Werder Bremen): "Ich betrachte dieses Spiel mit gemischten Gefühlen. Wir hatten uns einen Sieg fest vorgenommen, aber es war sehr schwer gegen diese Mainzer zu spielen. Deshalb geht das Unentschieden am Ende in Ordnung."

Raphael Wolf (SV Werder Bremen): "Ich freue mich darüber, kein Gegentor kassiert zu haben. Die Mannschaft hat heute insgesamt sehr gut verteidigt. Schade, dass uns kein eigenes Tor gelungen ist, aber nach vorne hat uns die Leidenschaft gefehlt. Wir haben heute abgewartet, was der Gegner macht und nicht selber die Initiative ergriffen. Das 0:0 ist nicht schlecht, aber eben auch nicht richtig gut. In Stuttgart werden wir alle wieder eine Schippe drauflegen."

Thomas Eichin (Sportdirektor SV Werder Bremen): "Es war eine komische Partie. Wir sind nicht gut rein gekommen, die Mainzer haben die Räume eng gemacht. Nach der Einwechslung von Junuzovic hatten wir eine bessere Phase, hätten am Ende sogar gewinnen können, aber wir müssen auch mal mit diesem leistungsgerechten Punkt zufrieden sein. So ein Spiel hätten wir früher verloren. Deshalb war ich ab der 85. Minute doch sehr nervös auf der Tribüne."