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Hamburg - Harter Abstiegskampf am Freitagabend, wobei sich die Hertha Luft verschafft. Was sagen die Protagonisten? Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV - Hertha BSC.

Joe Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir haben ein wichtiges Spiel verloren. Die Mannschaft hat ordentlich angefangen und gute Möglichkeiten herausgespielt. Auch in der zweiten Hälfte haben wir noch gute Szenen. Aber wir treffen halt das Tor nicht. Nach dem Platzverweis fangen wir gleich das Tor und dann ist es ganz schwierig. Ich wäre lieber zu dem Gespräch gegangen, wenn wir gewonnen hatten. Wir kämpfen weiter und geben alles."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Hälfte war Hamburg besser. Aber nach der Pause haben wir gut gespielt und verdient gewonnen. Das war heute ein wichtiger Sieg, aber wir haben noch keine Ruhe. Wenn wir nach der Länderspielpause gegen Paderborn gewinnen, dann sieht es ganz gut für uns aus."

"Das ist eine schwierige Situation"

Johan Djourou (Hamburger SV): "Wir spielen zu Hause und müssen dieses Spiel gewinnen. Wir hatten viele Chancen, haben es aber verpasst, ein Tor zu schießen. Das ist unser Problem. Wir haben gut angefangen, aber das ist nicht genug. Das ist eine schwierige Situation, wir müssen jetzt mehr machen und bis zum Ende kämpfen."

Peter Knäbel (Direktor Profi-Fußball HSV): "Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren im ersten Durchgang besser, haben aber kein Tor gemacht. Als wir auf zwei Spitzen umgestellt haben und spätestens im Moment der Gelb-Roten Karte hat sich das verflüchtigt. Es ist nicht so, dass man sagen kann, Berlin hätte verdient gewonnen, aber ihnen reichte wenig Aufwand, um zu punkten. Während wir enorm viel Aufwand betrieben, aber keine Punkte haben. Eigentlich rechnet man nicht damit, dass man das Spiel verliert, aber Berlins Keeper hat einige Bälle gut pariert, wir hatten ein wenig Pech mit dem Platzverweis und kassieren ein Standardtor."

"Es war mal Zeit, dass ich treffe"

Sebastian Langkamp (Hertha BSC): "Es war mal Zeit, ich habe schon ein paar Sprüche bekommen, dass ich mal treffen muss. Der Freistoß hat gepasst. Hamburg ist besser ins Spiel reingekommen und wir hatten erst keinen Zugriff. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gestalten können und hatten gefährlicher Konter. Darauf können wir aufbauen."