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Gelsenkirchen - Roger Schmidt lobt die Leistung seiner Elf und Roberto Di Matteo bemängelt falsche Entscheidungen seines Teams. Die Stimmen zum Spiel FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen.

Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04): "Im Spielaufbau gab es zu viele Fehler. Daher haben wir das Spiel nicht so kontrolliert. Wir haben uns auch nicht so viele Chancen herausgespielt. Häufig haben wir nicht die richtige Entscheidung getroffen. Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir stark in der Offensive spielen können. Doch gegen Leverkusen ist es schwierig, sich Chancen zu erspielen. Wir haben ein paar Halbchancen gehabt."

Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Wir haben ein sehr gutes Spiel heute gemacht und verdient gewonnen. Dass die Mannschaft nach dem Dienstagsspiel so in der Lage ist, sich zu fokussieren, ist fantastisch. Schalke ist eine heimstarke Mannschaft, doch wir haben das gut verteidigt und hätten irgendwann auch den Sack zu machen können bei unseren Konterchancen. Ich glaube, wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir gefestigt sind. Wir verteidigen fantastisch, deswegen kassieren wir weniger Gegentore. Das ist die Basis. Wenn wir jetzt ab und zu unsere Chancen besser nutzen, wäre das perfekt."

"Müssen jetzt Gas geben und alles probieren"

Christian Fuchs (FC Schalke 04): "Wir haben bis zur letzten Minute gefightet und alles in die Waagschale geworfen. Mit zunehmender Spielzeit wurde es allerdings immer schwieriger, dem Rückstand hinterherzulaufen. Wenn wir das erste Tor erzielt hätten, wäre die Partie womöglich anders gelaufen. Wir hatten aber auch nach dem 0:1 die eine oder andere gute Chance zum Ausgleich. In den nächsten Spielen müssen wir jetzt Gas geben und alles probieren, um da oben noch hinzukommen. Auch wenn sechs Punkte nicht wenig sind.

Marco Höger (FC Schalke 04): "Die Niederlage ist sehr bitter. Wir haben alles versucht, aber im letzten Drittel hat uns häufig die Effektivität oder Genauigkeit gefehlt. Sechs Punkte sind natürlich erstmal ein Brett. Wir müssen in den kommenden Wochen auf uns schauen, so viele Zähler wie möglich holen und auf Patzer der anderen Teams hoffen."

Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04): "Das Spiel war sehr vom Kampf und der Leidenschaft geprägt. Wir haben es mit vielen langen Bällen probiert, weil Leverkusen sehr hohes Pressing gespielt hat. Leider hat das nicht geklappt. Wir müssen uns mehr mit unserer Leistung auseinandersetzen. Am Ende war es zu wenig, um als Sieger vom Platz zu gehen. Dass ich meine Riesen-Chance nicht genutzt habe, ist sehr schade. Ich habe den Ball bekommen und direkt abgezogen. Bernd Leno hat den Ball dann leider sehr gut pariert."

"Wussten, wie wichtig das Spiel ist"

Karim Bellarabi (Bayer 04 Leverkusen): "Alle rechnen damit, dass ich den Ball in die Mitte spiele. Dann haue ich ihn einfach oben rein. Perfekt, glaube ich. Ich denke, das Spiel in Madrid steckte noch ein wenig in den Knochen. Aber wir wussten auch, wie wichtig das Spiel ist. Jetzt haben wir einen kleinen Vorsprung auf Schalke. Nun stehen wir da, wo wir auch am Ende stehen wollen."

Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen): "Ich würde vieles darauf setzen, dass wir unter den ersten drei Mannschaften stehen. Unsere Tendenz ist steigend. Wir hätten hier auf Schalke drei Tore machen müssen. Deswegen würde ich darauf wetten, dass wir am Ende auf einem der ersten drei Plätze stehen werden."