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Leverkusen - "Wir haben zu Beginn der Partie die Ruhe bewahrt und uns den Sieg verdient", sagte Roger Schmidt zufrieden. Huub Stevens hingegen war enttäuscht: "Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren." Die Stimmen zum Spiel Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart.


Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "
Wir haben zu Beginn der Partie die Ruhe bewahrt. Zunächst hatten wir einige leichte Ballverluste, da Stuttgar gut aufgetreten ist. Dann hat man gesehen, dass wir in der Lage sind, mit der ersten Gelegenheit in Führung zu gehen. Danach haben wir uns den Sieg auch verdient. In der Pause haben wir besprochen, dass es wichtig ist, schnell auf das 3:0 zu spielen. Das hat meine Mannschaft super gemacht."

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart):"Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren. Bis zur 30. Minute habe ich einen der besten Auftritte meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen. Dann machen wir aber innerhalb weniger Minuten zu viele Fehler, mit denen wir den Gegner aufbauen. Zudem ist Leverkusen ein Gegner, der diese Missgeschicke ausnutzt. So verlieren wir das Spiel innerhalb von fünf Minuten. Nach der Rückkehr nach Stuttgart arbeiten wir sofort wieder für unser nächstes Spiel."

"Der Schlüssel war, dass wir nachgesetzt haben"

Josip Drmic (Bayer Leverkusen): "Es war ein hartes Stück Arbeit, aber es tut gut gewonnen zu haben. Besonders in der ersten halben Stunde haben wir uns schwer getan. Danach haben wir aber aufgedreht und uns mit vier Toren belohnt."

Simon Rolfes (Bayer Leverkusen): "Am Ende wollen wir oben mit dabei sein. Dafür muss man Ergebnisse liefern, gerade in der Endphase der Saison. Das haben wir heute gemacht. Beim ersten Tor hatten wir etwas Glück, das zweite war dann super herausgespielt. Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir immer nachgesetzt haben."

"Hatten richtig gute erste 30 Minuten"

Daniel Schwaab (VfB Stuttgart): "Wir hatten richtig gute erste 30 Minuten. Durch mehrere Fehler haben wir das erste Tor hergeschenkt, dadurch hat Leverkusen Oberwasser bekommen und auch eiskalt zugeschlagen. Danach brechen wir auseinander. Das darf uns in dieser Form nicht passieren. Diese Niederlage tut uns richtig weh, aber wir müssen das wegstecken."

Daniel Ginczek (VfB Stuttgart): "Bis zur 30. Minute sind wir nicht wie ein Team aufgetreten, das auf dem letzten Tabellenplatz steht. Beim 0:1 machen wir zu viele Fehler. In der Pause hatten wir uns noch einmal viel vorgenommen. Nach dem schnellen 0:3 war das Spiel aber so gut wie entschieden. Wir wissen um unsere Situation und daher ist es umso bitterer, dass wir am Ende untergegangen sind."