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München - Hamburg muss gegen Wolfsburg einen weiteren Tiefschlag einstecken. Der BVB ist nach einem 4:2-Sieg gegen Mainz auch in der kommenden Saison sicher in der Champions League vertreten. Im Tabellenkeller dürfen Stuttgart (3:1 gegen Schalke), Werder Bremen (3:1 gegen Hoffenheim) und der SC Freiburg (4:2 gegen Gladbach) aufatmen. Der FC Bayern fährt nach drei sieglosen Spielen in Folge in Braunschweig mal wieder die volle Punktzahl ein. Die Trainerstimmen... 

VfB Stuttgart - Schalke 04 3:1

Huub Stevens (VfB Stuttgart): "Wir haben heute gezeigt, dass wir kämpfen und zusammenhalten und auch einen besseren Gegner schlagen können. Schalke war heute klar besser, wir waren am Anfang viel zu nervös. Aber wir haben dann unsere Chancen genutzt und auch das nötige Quäntchen Glück gehabt. Das war ein Schritt, aber nicht mehr."

Jens Keller (Schalke 04): "Ich habe nach 20 Minuten nicht das Gefühl gehabt, dass wir hier verlieren können. Aber wir haben nicht zwingend genug nach vorne gespielt und waren nicht durchschlagskräftig." 

1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen 1:4

Gertjan Verbeek (1. FC Nürnberg): "Wir mussten das Spiel machen. Für Leverkusen war es einfacher, da sie sich auf Konter verlegen konnten. Wenn wir in Führung gehen, dann sieht es vielleicht besser aus. Wir müssen jetzt aber weitermachen und müssen es nächste Woche besser machen."

Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Insgesamt geht der Sieg für uns in Ordnung. In der zweiten Hälfte haben wir unsere Konter gut zu Ende gebracht, das hätte ich mir schon in der ersten Hälfte gewünscht. Wir haben nach einer langen Durststrecke mal wieder zwei Spiele hintereinander gewonnen. Deshalb müssen wir den Ball flach halten."

Hamburger SV - VfL Wolfsburg 1:3

Mirko Slomka (Hamburger SV): "Wir mussten durch die Ausfälle noch einmal komplett umbauen. Das stört natürlich eine Mannschaft, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt. Dann bekommen wir auch noch ein schnelles Gegentor. Wir werden in den nächsten Wochen weiter kämpfen."

Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Es war nach dem Spiel in Dortmund nicht einfach. Aber wir wollten unbedingt gewinnen. Nach dem frühen Führungstor war die Frische im Kopf wieder da. Wir hätten vier, fünf Tore mehr machen müssen."

Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 4:2

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Das war herausragend, was meine Truppe heute geleistet hat. Nach drei Minuten haben wir den inneren Schweinehund überwunden, und dann sind wir nur noch gelaufen. Zudem haben wir tolle Tore gegen einen guten Gegner erzielt."

Thomas Tuchel (FSV Mainz): "Es war ein verdienter Sieg der Borussen. Uns war klar, dass wir an unsere Bestleistung rankommen müssen, um etwas zu holen. Das ist ein Ergebnis, mit dem ich mich nicht lange beschäftigen muss."

SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 4:2 

Christian Streich (SC Freiburg): "Wir haben alles akribisch vorbereitet. Aber es ist dann nicht so einfach, weil Gladbach eine große Qualität hat. Meine Spieler verfügen über eine große soziale Intelligenz und haben sich das Glück heute irgendwie erarbeitet."

Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Es ist schwer für uns, diese Niederlage zu verdauen. Nach solch einer ersten Halbzeit sollten wir das Spiel gewinnen. Als Trainer hat man so etwas aber auch zu akzeptieren."

Eintracht Braunschweig - FC Bayern München 0:2

Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Ich hätte meiner Mannschaft einen Punkt gegönnt. Sie hat über 75 Minuten mit großem Herz und großer Leidenschaft gespielt. Wir hatten aber nicht über 90 Minuten die Konsequenz, unsere Leistung aufrecht zu erhalten. Wir wollten Punkte gegen den Abstieg haben, das ist uns leider nicht gelungen."

Pep Guardiola (Bayern München): "Es ist nicht einfach für uns nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Aber heute haben wir trotz der schwierigen Situation gekämpft. Braunschweig hat mit viel Herz und Leidenschaft gespielt, auch deswegen war es nicht einfach. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann mehr kontrolliert. Wir haben gewonnen und sind damit zufrieden. Wir werden aber nicht ins Finale der Champions League kommen, wenn wir gegen Real Madrid keine überragende Leistung zeigen."

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 3:1

Robin Dutt (Werder Bremen): "Glücklicherweise sind wir nach dem frühen Rückstand schnell zurückgekommen. Es war sicherlich ein glücklicher Sieg, aber es waren auch ganz wichtige drei Punkte für uns. Meine Mannschaft hat alles gegeben und ist gerade noch so über die Ziellinie gekommen."

Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): "Wir hatten eine Phase mit richtig guten Torchancen, da haben wir leider die nötigen Tore nicht geschossen. In Zukunft müssen wir aus solchen Gelegenheiten mehr Kapital schlagen. An der Einstellung meiner Mannschaft hat es nicht gelegen, hin und wieder hat einfach der Tick gefehlt."

FC Augsburg - Hertha BSC 0:0 

Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Es war ein zähes Spiel, Hertha hat es uns sehr schwer gemacht, wir sind kaum zur Entfaltung gekommen und haben es nicht geschafft, uns hundertprozentige Torchancen zu erarbeiten. Mit den Kontern in der zweiten Halbzeit hätten wir das Tor erzielen können, aber wir können mit dem Punkt leben."

Jos Luhukay (Hertha BSC): "Ich habe einige altbekannte Gesichter gerne wiedergesehen und habe hier nur positive Gefühle. Ich finde es fantastisch, wie sich Augsburg weiterentwickelt hat. Der Punkt ist für uns ein kleines Erfolgserlebnis. In der ersten Halbzeit haben wir Augsburgs Spiel fast völlig neutralisiert."

Eintracht Frankfurt - Hannover 96 2:3

Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Ich habe schon vor dem Spiel kein gutes Gefühl gehabt. Wir haben gespielt, als wenn wir schon durch wären. Ich habe schon vor dem letzten Spiel gesagt, dass wir nicht gerettet sind, aber da war ich der einzige Rufer in der Wüste."

Tayfun Korkut (Hannover 96): "Das war ein sehr, sehr wichtiger Sieg für uns, aber rechnerisch sind wir noch nicht durch. Die Mannschaft hat es hervorragend gemacht und hochverdient gewonnen. Ich bin stolz, Trainer einer solchen Mannschaft zu sein. Wir hätten das Spiel nur eigentlich früher entscheiden müssen."