ANZEIGE

Frankfurt - Die DFL Deutsche Fußball Liga nimmt zur heutigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in Bezug auf internationale Medienrechte in Europa wie folgt Stellung:

"Dieses Urteil hat sich nach der Stellungnahme der Generalanwältin abgezeichnet, die DFL ist daher nicht überrascht. Dennoch müssen wir feststellen, dass auf europäischer Ebene die von den Rechte-Nachfragern akzeptierte Praxis mit individuellen Rechte-Zuschnitten für unterschiedliche Gebiete trotz zahlreicher Warnungen in Frage gestellt wird. Wir werden nun die Urteilsbegründung hinsichtlich möglicher Konsequenzen prüfen. Die DFL hat sich gemeinsam mit ihrer Vertriebstochter DFL Sports Enterprises in den vergangenen Monaten intensiv mit der Thematik befasst und Vorkehrungen getroffen, um Auswirkungen sowohl auf die nationalen als auch die internationalen Medienrechte soweit wie möglich einzuschränken."