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Das Sportgericht des DFB in Frankfurt hat die Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen für Daniel Schwaab vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen bestätigt. Darüber hinaus ist Schwaab bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Damit folgte das Gericht in mündlicher Verhandlung dem vorangegangenen Einzelrichter-Urteil, das den Spieler wegen rohen Spiels mit drei Spielen Sperre belegt hatte. Schwaab hatte dem Einzelrichter-Urteil nicht zugestimmt und die mündliche Verhandlung beantragt.

"Keine Veranlassung abzuweichen"

Schwaab hatte in der 49. Minute des Bundesligaspiels bei Eintracht Frankfurt am 3. April den Spieler Ümit Korkmaz mit einer Grätsche seitlich von hinten zu Fall gebracht und war dafür von Schiedsrichter Wolfgang Stark mit der Roten Karte des Feldes verwiesen worden.

Achim Späth, der Vorsitzende Richter des DFB-Sportgerichts, äußerte zur Begründung: "Das Sportgericht hat keine Veranlassung gesehen, von der Regelsperre bei dieser Form des rohen Spiels abzuweichen. Der Spieler Korkmaz hat zwar geahnt, dass der Spieler Schwaab zu einer Attacke ansetzen würde, er hatte aber keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren."

Gegen die Entscheidung des Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung zum DFB-Bundesgericht erhoben werden.

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