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Eine Interviewrunde von Jermaine Jones mit verschiedenen Medienvertretern im Schalker Trainingslager sorgte am Mittwoch für Gesprächsstoff - auch in Valencia.

Manager Andreas Müller hieß die Äußerungen des 27-Jährigen nicht gut. "Fred Rutten und ich haben das Thema mit Jermaine besprochen. Wir haben ihm gesagt, dass wir keineswegs etwas gegen kritische Spieler haben, die sich Gedanken machen, die unbefriedigende Situationen ändern wollen und alles für den sportlichen Erfolg geben. Aber Jermaine hat mit seinen Aussagen gegen einen Ehrenkodex des Mannschaftssports verstoßen: Nämlich den, dass man Mitspieler nicht öffentlich angreift und Interna nach außen bringt", sagte Müller.

Das hat auch Jermaine Jones eingesehen. "Ich habe diese Dinge schon lange in mir rumgetragen. Jetzt ist da etwas übergelaufen. Doch auch wenn es noch eine Folge der verkorksten Hinrunde war: Das war Mist", sagte er. "Ich möchte auch, dass Kritik an mir intern behandelt wird. Meine Aussagen gingen hingegen auf Kosten von Mannschaftskollegen. Leider kann ich es nicht ungeschehen machen."