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Wenn am Donnerstag (18. Dezember) um 20:45 Uhr die letzten Partien der UEFA-Cup-Gruppenphase angepfiffen werden, drückt der FC Schalke 04 Manchester City in Santander und dem FC Twente bei Paris Saint-Germain ganz besonders die Daumen.

Sollten die Citizens und der ehemalige Club von Fred Rutten ihre Spiele nicht verlieren, stände "Königsblau" in der Runde der letzten 32. Holen Paris oder Racing Santander hingegen drei Punkte, ist die Europapokal-Saison für den FC Schalke 04 beendet.

Prinzip Hoffnung

"Wir können nichts mehr beeinflussen und ins Geschehen eingreifen", sagt Manager Andreas Müller. "Jetzt gilt es einfach nur zu hoffen, dass Paris und Santander nicht siegen."

Dass es zu solch einer Konstellation gekommen ist, liegt laut Aussage Müllers an der 1:2-Niederlage am vergangenen Spieltag beim FC Twente, denn "da haben wir unsere Chance vertan."

"Wenn wir nicht weiterkommen, haben wir es auch nicht verdient"

Deshalb sieht der 46-Jährige die Konkurrenten um Rang 3 in der Gruppe A auch deutlich im Vorteil. "Man muss sich doch nur in die Lage von Paris und Santander versetzen. Sie haben ein Heimspiel und alles selbst in der Hand."

Der Manager hat den laufenden UEFA-Cup-Wettbewerb innerlich auch schon fast abgehakt, sagt er doch: "Wenn wir nicht weiterkommen, haben wir es auch nicht verdient. Der Start mit vier Punkten gegen Paris und Santander war gut, aber dann lief es bei uns nicht mehr."