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Kein Verein ist länger dabei als der Hamburger SV. Der Bundesliga-"Dino" ist als einziger Verein seit der Gründung im Jahre 1963 in der obersten deutschen Spielklasse dabei.

Drei Titel holte der HSV in diesen 45 Spielzeiten, der letzte Erfolg datiert allerdings aus der Saison 1982/83 - damals mit heute noch legendären Spielern wie Uli Stein, Manfred Kaltz, Felix Magath oder Horst Hrubesch.

16 aus 7

Der sensationalle Start in die aktuelle Spielzeit mit 16 Punkten aus den ersten sieben Spielen weckt Hoffnungen, dass die Durststrecke in Sachen Titel zu Ende gehen könnte.

Doch was macht den "neuen HSV" so stark? bundesliga.de hat ein paar Gründe zusammengestellt:

  • Die Hanseaten sind enorm heimstark und gewannen die letzten vier Heimauftritte am Stück.

  • Fünf Tore erzielten die Hamburger per Kopf, das ist Ligahöchstwert.

  • Mladen Petric schoss in seinen letzten sieben Pflichtspieleinsätzen für den HSV sieben Tore, je zwei davon in DFB- bzw. UEFA-Pokal). Seine drei Bundesliga-Tore waren jeweils die Siegtreffer für die Elbstädter.

  • In den 15 Minuten nach Wiederanpfiff netzte keine Mannschaft häufiger ein als die Schützlinge von Martin Jol (vier Treffer). Ivica Olic schoss alle drei Saisontore in diesem Abschnitt!

  • Ein bisschen Glück ist auch dabei: vier Mal retteten für den HSV Pfosten oder Latte - nur Bochum (fünf) nahm die Hilfe des Aluminiums häufiger in Anspruch.

  • Martin Jol ist gemessen an seiner Punkteausbeute von 2,3 Zählern pro Partie der erfolgreichste aller aktuellen Bundesliga-Trainer.

  • Als einziger Club konnten die "Rothosen" schon zwei Spiele drehen! In dieser Saison gelang es überhaupt nur zwei weiteren Mannschaften (Stuttgart und Wolfsburg), trotz eines Rückstands noch zu siegen.

  • Der HSV hat ligaweit die zweitbeste Chancenverwertung: 18,7 Prozent aller Toschüsse landen im Netz.

  • Im offensiven Spielfelddrittel hat der HSV mit 32 Prozent die geringste Fehlpassquote im Oberhaus.