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München - bundesliga.de präsentiert wissenswerte Fakten rund um den 16. Spieltag.

TORE: Am 16. BL-Spieltag fielen 21 Tore, das sind im Schnitt 2,3 pro Spiel. Der Gesamtschnitt in dieser Saison (445 Tore in 144 Partien) liegt bei 3,09 Toren pro Spiel. Mehr Tore gab es zuletzt in der Saison 1986/87, als pro Partie im Schnitt 3,24 Tore fielen.

TABELLENFÜHRER: Nach diesem Sieg fehlt dem BVB nur noch ein Punkt zur besten Hinrunde in der Bundesliga-Geschichte - die spielte der FC Bayern in der Saison 2005/06 (44 Zähler). Der BVB hat nun 43 Punkte nach 16 Spielen - das gelang zuvor noch nie einem Team in der Bundesliga! Die letzten sieben Spiele hat Dortmund alle gewonnen. Damit stellt Dortmund seinen Vereinsrekord ein, was die Westfalen in dieser Saison schon zwischen dem 2. und 8. Spieltag der laufenden Saison getan haben.

REKORDE: Hannover 96 stellt einen neuen Hinrundenrekord auf: 31 Punkte hatten die Niedersachsen noch nie nach der ersten Saisonhälfte. In der Vorsaison hatte Hannover am Saisonende 33 Zähler! Hannover gewinnt das fünfte Spiel in Serie und stellt den vereinsinternen Bundesliga-Rekord ein. Der VfB Stuttgart hingegen spielt die schlechteste Saison seiner Bundesliga-Geschichte. Nur 12 Punkte nach 16 Spielen hatten die Schwaben noch nie (Saisons vor 1995/96 wurden auf 3 Punkte-Regel umgerechnet). Bayer Leverkusen hat nach acht Auswärtsspielen bereits 20 Punkte gesammelt und damit den Vereinsrekord aus der Saison 1998/99 sowie 2001/02 (jeweils 17 Punkte) gebrochen. Hamburg bot seine älteste Startelf seit August 2001 (30,1 Jahre) auf - damals beim 1:1 bei 1860 München waren es 30,6 Jahre. Wolfsburg bot seine jüngste Startelf dieser Saison auf (25 Jahre, 217 Tage), eine jüngere Elf begann zuletzt im März 2009 gegen den KSC (1:0).

TORSCHÜTZEN: Die Torschützenliste führt Frankfurts Theofanis Gekas nun mit Freiburgs Cisse (beide 13) an - der Senegalese traf gegen Gladbach doppelt. Weder Bremens Hugo Almeida, Kaiserslauterns Srdjan Lakic (fehlten beide gesperrt), Wolfsburgs Edin Dzeko noch Bayerns Mario Gomez (alle 9) konnten treffen. Mit einem Doppelpack gegen Stuttgart schloss aber Hannovers Didier Ya Konan zu den letztgenannten auf (9 Tore). Er war neben Cisse der einzige, der mehrfach traf.

ASSISTS: Kaiserslauterns Christian Tiffert führt weiterhin mit neun Assists die Wertung als bester Vorbereiter an. Ze Roberto vom HSV folgt mit sieben direkten Vorlagen.

KARTEN: Auch der 16. Spieltag kam wie alle anderen Spieltage dieser Saison nicht ohne Feldverweis aus. St. Paulis Thomas Kessler flog in München wegen der Vereitelung einer klaren Torchance mit Rot vom Platz. Insgesamt gab es 2010/11 nun 31 Platzverweise, im Schnitt fast zwei pro Spieltag.

ELFMETER: Am 16. Spieltag gab es drei Elfmeter. In der Partie Bayern München - FC St. Pauli verwandelte Philipp Lahm gegen Mathias Hain. Schalkes Huntelaar vergab in Mainz ebenso wie gegenüber Schürrle. Im Duell Schütze-Torwart führen die Schützen mit 28:14 - 67 Prozent der Elfmeter waren drin.

JUBILÄEN: Ze Roberto kam zu seinem 320. Bundesliga-Einsatz und ist damit der Brasilianer mit den meisten Einsätzen im deutschen "Oberhaus". Dortmunds Dede hat 319 Einsätze. Für Armin Veh war es die 75. Niederlage als Bundesliga-Trainer. Per Mertesacker bestritt sein 200. Bundesliga-Spiel, Martin Amedick machte sein 50. Bundesliga-Spiel insgesamt, Mario Eggimann bestritt sein 50. Bundesliga-Spiel für Hannover.

SERIEN: Der VfB bleibt weiter als einziges Team der Liga ohne Auswärtssieg. Insgesamt ist Stuttgart seit neun Gastspielen ohne "Dreier" - eine so lange Serie endete für Stuttgart zuletzt im August 2001 nach 18 Auswärtsspielen ohne Sieg. Zum fünften Mal in Folge feierte der FCB einen Bundesliga-Heimsieg und erzielte dabei mindestens drei Tore. Beides in Kombination war den Bayern innerhalb einer Saison zuletzt im Winter der Saison 1985/86 (November-Februar) gelungen. In der aktuellen Saison führt Bayern die Heimtabelle an. Zum ersten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte spielten die Wolfsburger fünf Mal in Folge unentschieden. Die "Wölfe" sind seit sechs Bundesliga-Spielen sieglos (5 Remis, 1 Niederlage), was aktuell die längste Serie im "Oberhaus" ist. Zuletzt gewannen sie am 30.10. gegen Stuttgart (2:0). Der 1. FC Nürnberg konnte in den letzten zwölf Bundesliga-Spielen nie zu Null spielen - das ist aktuell die längste Serie ligaweit.

KURIOSES: Arturo Vidal traf erst ins eigene Tor, dann aber auch noch ins Tor des Gegners. Der letzte, der das schaffte, war Nürnbergs Dominic Maroh am 31. Spieltag der vergangenen Saison in Freiburg, wo die Franken 1:2 verloren. Alle fünf Bundesliga-Spiele, in denen Hannover 2010/11 Jan Schlaudraff von Beginn an einsetzte, gewannen die Niedersachsen. Freiburgs Cisse schoss mit seinem 2. Treffer im Spiel gegen Gladbach den 444. Treffer in dieser Saison.