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Vertreter der Regierungskoalition haben sich positiv zum Maßnahmenkatalog geäußert, den der Ligaverband und der Deutsche Fußball-Bund zum Thema Sicherheit im Fußball verabschiedet haben.

Im Vorfeld zum Runden Tisch mit Vertretern aus Politik, Bund, Ländern und Kommunen am kommenden Freitag in Berlin begrüßten die Politiker den Vorstoß des Fußballs. Hier einige Stimmen:

Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses:



Die Bundesliga zeigt auf vielfältige Weise, dass sie das Thema ‚Sport und Gewalt  sehr ernst nimmt und ihrer Verantwortung gerecht wird. Sport, Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam auch weiterhin effektive Maßnahmen gegen Gewalt finden und ergreifen.

Gisela Piltz, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion:



Der von der Bundesliga eingeschlagene Weg zu mehr Prävention in der Fanarbeit ist unterstützenswert. Bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wird die Politik den Fußball gern unterstützen.

Reinhard Grindel, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss:

Ich begrüße es, dass die Vereine durch einen Ausbau der Fanbetreuung eine größere Verantwortung für ihre Anhänger übernehmen wollen. Die Ordnungsbehörden der Länder müssen sie dabei durch Maßnahmen wie Gefährderansprachen und Meldeauflagen unterstützen. Die guten Erfahrungen, die wir dabei etwa während der letzten Fußballeuropameisterschaften gemacht haben, sollten wir auf die Bundesligen übertragen. Das gilt auch für eine noch engere Zusammenarbeit von Bundespolizei und Polizeien der Länder, wenn es um die Fanbegleitung auf dem Weg zum Spiel geht.

Dr. Franz Josef Jung (CDU), Bundesminister a.D.:



Gewalt an und in Stadien ist nicht nur ein Problem des Sports, sondern der gesamten Gesellschaft. Deshalb werden Politik und Profifußball gemeinsam nach Lösungen suchen.