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Köln - Trainer Stale Solbakken vom 1. FC Köln hat vor dem richtungsweisenden Gastspiel in Hoffenheim (Sonntag, ab 17 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) Fehler eingestanden. "Ich habe mein Bestes gegeben, von Anfang an, aber ich habe auch Fehler gemacht", sagte der Norweger, der mit seinem Team zuletzt bedrohlich in Richtung Abstiegszone gerutscht war.

Diese Fehler präzisierte Solbakken, der mit dem FC sechs der letzten sieben Spiele verlor. "Am Anfang waren für mich Dinge selbstverständlich, die für die Spieler nicht selbstverständlich waren", sagte er: "Das habe ich unterschätzt, und da habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Aber Fehler gehören dazu, und wir sind mit dem Problem gut umgegangen."

Serenos Einsatz offen

Im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim kann Solbakken wieder auf den angeschlagenen Kapitän Pedro Geromel zurückgreifen. Offen ist noch der Einsatz von Henrique Sereno.

Nicht spielen kann Kevin Pezzoni. Der Defensivspieler hatte während einer Karnevalsfeier in Hürth durch den Faustschlag eines Unbekannten einen Nasenbeinbruch erlitten. "Die Maske ist noch zu groß für seine Nase. Deshalb kann er noch nicht alle Spieler sehen", erklärte Solbakken, der versicherte, dass die Wechselgerüchte um Podolski seine Akteure "nicht beeinflusst" haben.

Derweil kündigte der Norweger an, dass seine Mannschaft nicht ängstlich autreten und einen oder drei Punkte holen wolle. "Wir haben das Ziel, in den nächsten Wochen zu zeigen, dass wir in die richtige Richtung gehen."

Selbstbewusste Gastgeber und Gedränge im Mittelfeld

Für Markus Babbel ist es die vierte Partie als Cheftrainer von 1899 Hoffenheim. Der erste Sieg gelang am vergangenen Wochenende in Wolfsburg, der zweite soll gegen Köln folgen und eine Serie von sechs Unentschieden in Serie vor eigenem Publikum beendet werden. "Wir haben eine große Möglichkeit, einen kleinen Schritt nach vorne machen", sagte Babbel auf der Pressekonferenz am Freitag. "Wenn wir das abrufen, was wir können, dann sind wir die bessere Mannschaft", zeigt sich der Coach selbstbewusst.

Babbel hat bis auf Daniel Williams, Sejad Salihovic sowie die Langzeitverletzten Matthias Jaissle und Andreas Ibertsberger keine Ausfälle zu beklagen. Abräumer Williams muss wegen eines Trikotzupfers im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine Gelbsperre absitzen.

Doch gerade auf der zentralen Position im Mittelfeld hat Trainer die Qual der Wahl. Neben Tobias Weis, Sandro Wieser, Dominik Kaiser und Tobias Strobl könnte auch der Ghanaer Isaac Vorsah auflaufen, der nach seinem Afrika-Cup-Aufenthalt so langsam wieder bei 100 Prozent angelangt ist. "Es gibt ausreichend Möglichkeiten, diese Position aufzufüllen", sagt Babbel, der auch dem Luxemburger Wieser gute Chancen für seinen ersten Auftritt im Hoffenheim-Trikot einräumt: "Es war wichtig für ihn, dass er bei der Nationalmannschaft 90 Minuten gespielt hat. Er hat ein gutes Spielverständnis, einen guten linken Fuß und geht auch dahin, wo es weh tut."



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