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Köln - Seit Jahrzehnten elektrisiert das Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund nicht nur die Fans im Ruhrgebiet. Am Wochenende stehen sich die beiden Traditionsclubs auf Schalke zum 85. Mal in der Bundesliga gegenüber. Wer gewinnt das ewig junge Derby? Ein Blick in die OBM-Datenbank liefert erste Hinweise.

Die Defensive beider Clubs präsentierte sich zum Saisonstart ungewohnt löchrig. Sowohl Schalke als auch Dortmund mussten bereits neun Gegentreffer hinnehmen. Während die Borussia aber noch auf ihr erstes zu-Null-Spiel in dieser Spielzeit wartet, hielt Ralf Fährmann am Dienstag in Bremen seinen Kasten sauber. Auch wenn die Gegentorflut wenig mit den Leistungen der Torhüter zu tun hatte, liegen Weidenfeller und Fährmann im OBM-Ranking derzeit nur auf den hinteren Plätzen. Der Dortmunder Keeper hielt in 31,5 Prozent seiner OBM-Partien die Null, während Schalkes Schlussmann in 29,3 Prozent seiner Einsätze keinen Gegentreffer kassierte. Damit liegen die Torhüter aus dem Pott auf den Plätzen 8 und 11.

Sokratis ragt heraus

Dass ein einzelner Spieler keine funktionierende Einheit ersetzen kann, verdeutlicht das Abwehrranking des OBM. Das führt der Dortmunder Grieche Sokratis mit einer Zweikampfquote von 57,2 Prozent zwar souverän an, von seinen Teamkollegen schafft es aber keiner in die Top 10. Immerhin schaffen es Neven Subotic (14.) und Matthias Ginter (19.) noch unter die besten 20 Defensivkünstler des OBM. Damit steht der BVB in der Defensive deutlich besser da als der FC Schalk, der lediglich mit Dennis Aogo (30.) und Joel Matip (32.) in der Top 50 vertreten ist - auch, weil Weltmeister Benedikt Höwedes in dieser Saison für eine Einstufung zu wenig Spiele absolvierte.

Im Mittelfeld führt Marco Reus zwar das OBM-Ranking an, steht Jürgen Klopp und den OBM-Managern aber derzeit aufgrund seiner Verletzung nicht zur Verfügung. Deshalb geht der Vergleich im Mittelfeld überraschend deutlich an Königsblau. Mit Julian Draxler (9.), Max Meyer (26.), Sidney Sam (27.) und Tranquillo Barnetta stehen vier Schalker in der Top 30, während beim BVB im OBM nur Henrikh Mkhitaryan (10.) höchsten Ansprüchen genügt.

Huntelaar und Aubameyang Kopf an Kopf

Im Angriff konnten in der bisherigen OBM-Saison sowohl Klaas-Jan Huntelaar als auch Pierre-Emerick Aubameyang überzeugen. Die Stürmer belegen Platz 6 und 7 des Offensivranking und unterscheiden nur Nuancen. Huntelaar erzielte bislang 0,26 Treffer pro OBM-Partie, Aubameyang 0,25. Da der Dortmunder aber mehr virtuelle Assists lieferte, steht er im Angriffsranking ganz knapp vor dem "Hunter".

Ginge es nach der OBM-Datenbank, uns stünde ein ganz enges Revierderby bevor. Der BVB ist virtuell in der Abwehr besser aufgestellt, während Schalke in Abwesenheit von Marco Reus im Mittelfeld dominiert. Im Tor und im Angriff hat der BVB leichte Vorteile, aber das sollte der Schalker Heimvorteil wieder wett machen. Virtuell erscheint eine Punkteteilung am wahrscheinlichsten, aber klar ist auch, dass beide Teams auf Sieg spielen werden.

OBM-Redaktion

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