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Köln - Nachdem der Hamburger SV in der vergangenen Saison erst in der Relegation den Klassenerhalt sichern konnte, sollte in diesem Jahr beim Bundesliga-Dino alles besser werden. Acht Spieltage vor dem Saisonende steht der HSV wieder auf dem Relegationsplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Wer soll den ersten Bundesliga-Abstieg der Hanseaten verhindern? Der OBM-Abstiegscheck nennt die Hamburger Hoffnungsträger.

Die zehn besten virtuellen Torhüter sammeln Punkte für ihr Team. Ein Hamburger ist nicht dabei. Sowohl Rene Adler (16.) als auch Jaroslav Drobny (19.) liegen deutlich außerhalb der Punkteränge. Kein guter Beginn für den HSV, zumal die Torwartposition eigentlich keines der Probleme der Hamburger ist. Zumindest in der realen Bundesliga.

Virtuelle Problemzone im Mittelfeld

Mit 37 Gegentreffern gehört der Hamburger SV defensiv zur Mittelklasse der Bundesliga. Ähnlich wie bei den Torhütern können die Hamburger Verteidiger aber virtuell kaum überzeugen. Johan Djourou ist auf Platz 33 des Defensivrankings der stärkste HSV-Verteidiger im OBM. Der Schweizer Innenverteidiger sammelt damit zumindest die ersten drei Zähler für seinen Club. Neben Djourou schafft es nur Marcell Jansen unter die besten 50 OBM-Akteure. Der ehemalige Nationalspieler belegt Platz 45 und heimst zwei weitere Punkte für den HSV ein.

Fünf Punkte aus der Defensive sind ein schwacher Wert. Und das Schlimmste aus Hamburger Sicht: Im Mittelfeld kommt kein einziger Zähler dazu. Kein Hamburger unter den Top 50 - das ist die traurige Realität auf dem virtuellen Rasen. Hamburgs Bester Valon Behrami schafft es nur auf Platz 60, Rafael van der Vaart auf Rang 98 nur hauchzart unter die Top 100. Bislang liegt der Negativwert des Abstiegschecks bei sieben Zählern. Im Angriff muss der HSV also punkten, um die Marke des SC Freiburg nicht zu unterbieten.

Sturmduo sammelt fleißig Punkte

In der Bundesliga hat die Rückholaktion von Ivica Olic im Winter noch nicht den gewünschten Effekt gezeigt. Der Kroate ist nach seinem Wechsel aus Wolfsburg noch ohne Erfolgserlebnis in der Bundesliga. Im OBM holt der Routinier aber die Hamburger Kastanien aus dem Feuer. Platz 8 in der Stürmerrangliste bedeuten satte sieben Zähler für den HSV. Darüber hinaus ist virtuell auch auf Sturmpartner Pierre-Michel Lasogga (11., fünf Punkte) Verlass. Damit ist das Sturmduo für mehr als zwei Drittel der Hamburger Punkte im Abstiegscheck verantwortlich.

Mit 17 Punkten kann der Hamburger SV das Freiburger Ergebnis (sieben Punkte) zwar deutlich übertreffen, reiht sich virtuell aber hinter Hertha BSC (23 Punkte), Hannover 96 (32 Punkte) und dem 1. FSV Mainz 05 (44 Punkte) ein. Noch fehlen der SC Paderborn und der VfB Stuttgart, aber virtuell wird die Luft für den HSV wohl auch in diesem Jahr ziemlich dünn.

OBM-Redaktion

Der SC Freiburg im OBM-Abstiegscheck

Hannover 96 im OBM-Abstiegscheck

Der 1. FSV Mainz 05 im OBM-Abstiegscheck 

Hertha BSC im OBM-Abstiegscheck