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München - Der 1. FC Kaiserslautern holt gegen Hannover nur einen Punkt. Leverkusen geht zuhause gegen Nürnberg unter. Wolfsburg beißt sich gegen Stuttgart zum Sieg, auch Gladbach gewinnt. bundesliga.de fasst die Reaktionen der Cheftrainer zum 17. Spieltag zusammen.

1. FC Kaiserslautern - Hannover 96 1:1 (0:1)

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Wir haben ein tolles Spiel geliefert, nur das Ergebnis gefällt mir nicht. Beim 0:1 haben wir nicht gut verteidigt. Es gibt bei uns viele Momente, in denen wir mehr Tore erzielen müssen. Wir spielen hervorragend, nur die Tore fehlen.

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Wir haben effektiv gespielt, haben mit der ersten Chancen sofort unser Tor gemacht. Die zweite Großchance haben wir dann aber vergeben. Aufgrund der zweiten Halbzeit können wir froh über den Punktgewinn sein. Der FCK hat viel Druck gemacht, uns hat hingegen die nötige Ruhe gefehlt.


Borussia Mönchengladbach - 1. FSV Mainz 05 1:0 (1:0)

Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): Mainz war besser, weil wir zu viele Ballverluste hatten. Die Mainzer Raute ist schwer zu verteidigen. In der zweiten Halbzeit lief es besser. Mit dem 1:0 kann ich gut leben. Wenn man nicht gut spielt und dennoch gewinnt, ist das in Ordnung. Es war aber keine kollektive Leistung und spielerisch nicht optimal.

Trainer Thomas Tuchel (Mainz 05): Ich denke, dass wir in beiden Halbzeiten schnell ins Spiel gekommen sind. Wir hatte eine Chance, die dem 0:1 ähnlich war. Doch wir schießen über das Tor, Gladbach trifft. Dann sind wir 84 Minuten hinterhergerannt, das kostet in einer englischen Woche viel Kraft.


FC Schalke 04 - SV Werder Bremen 5:0 (2:0)

Trainer Huub Stevens (Schalke 04): Das war über 90 Minuten ein Superspiel von uns. Wir sind gut und schnell in Führung und bauen sie auch aus. Wir müssen uns aber auch bei Lars Unnerstall bedanken, denn er hat dafür gesorgt, dass Bremen nicht mehr ins Spiel kommen konnte. Ein großes Kompliment an die Mannschaft: Sie hat wieder den Fußball gezeigt, der in ihr steckt.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir kriegen das im Augenblick nicht über 90 Minuten gebacken. So eine Leistung darf man nicht abliefern. Wenn man in der ersten Halbzeit gesehen hat, wie viele Räume sich uns geboten haben, das ist nicht an einer Person festzumachen.


Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg 0:3 (0:2)

Robin Dutt (Trainer Bayer Leverkusen): Heute ist es besser, wenn man als Trainer mal ruhig ist. Das ist aber eine sehr enttäuschende Niederlage. Wir haben weder heute ein gutes Spiel gemacht, noch eine gute Hinrunde gespielt. Es liegt sehr viel Arbeit vor uns.

Dieter Hecking (Trainer 1. FC Nürnberg): Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt. Zudem haben wir auch mal das nötige Glück auf unserer Seite gehabt. Wir haben gezeigt, dass wir noch leben, was einige ja schon bezweifelt haben. Mit dieser Einstellung werden wir den Klassenerhalt schaffen.


SC Freiburg - Borussia Dortmund 1:4 (1: 2)

Marcus Sorg (Trainer SC Freiburg): Das Spiel ist so gelaufen wie schon viele von uns in dieser Saison. Wir nutzen die erste Großchance nicht und geraten kurz darauf in Rückstand.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): Es war ein intensives Spiel mit hohem Tempo. Die ausgeglichenste Partie, die wir in dieser Saison gewinnen konnten. Im zweiten Durchgang haben wir die uns bietenden Freiräume perfekt ausgenutzt.


Hoffenheim - Hertha BSC 1:1 (1:0)

Holger Stanislawski: (Trainer Hoffenheim) Bis zum 1:0 haben wir gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben. Aber dann haben wir um einen Gegentreffer gebettelt. Grund dafür ist, dass wir einfach zu dämlich sind. Wir machen Fehler nicht nur einmal, sondern fünf-, sechsmal und wundern uns, dass es nicht funktioniert. Wir haben nach dem 1:0 Angst bekommen, etwas zu verlieren, haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die Chance zum 2:0 haben wir verballert, es war danach nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt. Vielleicht denkt der eine oder andere, es wird schon einer regeln. Da haben wir ein Mentalitätsproblem. Nach so einem Spiel vergeht selbst mir das Lachen.

Markus Babbel (Trainer Hertha BSC): Ich kann nur ein Kompliment an die Truppe aussprechen: sensationell, was sie geleistet hat. Wir hatten anfangs keine Ballpassagen, sind nicht ins Spiel gekommen. Komischerweise nach dem Platzverweis, der sehr bitter für uns war, haben wir umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und Fußball gespielt. In der Halbzeitpause habe ich den Jungs gesagt, dass wir aber auch die Defensive nicht vernachlässigen dürfen, das haben sie umgesetzt. Ich denke, das Ergebnis ist gerecht und hochverdient.


Hamburger SV - FC Augsburg 1:1 (0:0)

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): Man wird nicht immer belohnt, so ist das manchmal im Fußball. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden, schade nur, dass sie ihre Chancen nicht genutzt hat. Wenn wir uns in der Rückrunde weiter steigern, werden wir auch wieder unsere Heimspiele gewinnen.

Jos Luhukay (Trainer FC Augsburg): Das war ein unglaublich wichtiger Punkt für uns. Jetzt können wir mit ruhigem Gewissen in die Winterpause gehen. Geholfen hat uns natürlich, dass unser Torwart uns mit seinen großartigen Paraden auf den Beinen gehalten hat.


VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 1:0 (0:0)

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): Wir haben uns während der ersten Halbzeit langsam in die Partie gespielt. Nach der Pause wollte ich mit Hasan Salihamidzic mehr Sicherheit in die Offensive bringen, was nicht geklappt hat. Insofern musste ich mich gleich korrigieren und in Sebastian Polter einen richtigen Stürmer einwechseln. Das hat uns den Erfolg gebracht.

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): Wir sind mehr als enttäuscht. Wir haben Wolfsburg in den ersten 30 Minuten viele Probleme bereitet. Dabei sind wir kläglich mit unseren Chancen umgegangen. In der 2. Halbzeit haben wir das Spiel zwar gemacht, aber wenig Durchschlagskraft gehabt. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir müssen uns ein bisschen in den Hintern beißen, weil wir den sehr guten Eindruck kaputt gemacht haben.


FC Bayern München - 1. FC Köln 3:0 (0:0)

Jupp Heynckes (Trainer Bayern München): Der FC Köln hat heute Beton angemischt und so defensiv gespielt, wie kaum eine Mannschaft. Nach der Gelb-Roten Karte von Franck Ribery wurde es noch schwieriger. Aber meine Mannschaft hat großartig reagiert, hinten kaum etwas zugelassen und vorne die Tore gemacht. Wenn ich mir anschaue, wie häufig Franck in der Saison getreten wird, war das harmlos. Mit Zehn gegen Elf haben wir das Spiel total dominiert. Wir haben klug gespielt und unsere spielerische Überlegenheit in Tore umgemünzt. Das haben wir klasse gemacht. Jetzt wollen wir am Dienstag im Pokal weiterkommen und dann unseren verdienten Weihnachtsurlaub antreten.

Stale Solbakken (Trainer 1. FC Köln): Die erste Halbzeit war perfekt. Nach dem 0:1 hatten wir nicht mehr die Kraft, um zurückzukommen. Man hat gemerkt, dass es unser drittes Spiel in sechs Tagen war.