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Zuzenhausen - Die TSG Hoffenheim hat pünktlich zum offiziellen Saisonstart den Vertrag mit Innenverteidiger Niklas Süle vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Der 19 Jahre alte U21-Nationalspieler bleibt bis zum 30. Juni 2019 im Kraichgau.

"Die vorzeitige Vertragsverlängerung von Niklas ist sicher nicht nur für den Klub eine herausragende Meldung“, sagt TSG-Direktor Profifußball Alexander Rosen mit Blick auf die TSG-Fans. Die feierten den bodenständigen Abwehrhünen, als er im Rahmen des ersten offiziellen Trainings nach langer Verletzungspause wieder den Rasen der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena betrat. "Dass Niklas sportlich ein echtes Juwel ist, hat er bereits unter Beweis gestellt. In den vergangen Monaten hat er darüber hinaus bewiesen, welch großartige Mentalität der Junge mit seinen 19 Jahren schon besitzt", lobt Rosen.

"Ein Vorbild an Einstellung, Auftreten und Loyalität"

Am 12. Dezember 2014 zog sich Süle in der neunten Minute des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt (3:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu. Seitdem arbeitete sich der seit Januar 2010 (U15) für die TSG spielende Defensivmann mit großer Beharrlichkeit und Konsequenz zurück in den Bundesliga-Kader. Auch deshalb ist Süle für Alexander Rosen "schon in jungen Jahren ein Vorbild an Einstellung, Auftreten und Loyalität". Nicht umsonst habe er "einen festen Platz im Herzen der Fans".

"Diese Einschätzung ehrt mich natürlich", sagt Niklas Süle, für den dies "eine Verpflichtung ist, weiterhin hart an mir zu arbeiten, um mich kontinuierlich zu entwickeln". Nicht zuletzt die vergangenen Monate hätten ihm gezeigt, dass "die TSG mit ihrer perfekten Infrastruktur, den Verantwortlichen sowie dem gesamten Umfeld und dem Vertrauen in mich dazu die optimalen Möglichkeiten bietet".

Auch Trainer Markus Gisdol ist beeindruckt davon, "wie Niklas diesen Rückschlag weggesteckt hat, welchen Optimismus er stets ausstrahlte und wie stark er zurück gekommen ist". Das sei in diesem Alter "alles andere als selbstverständlich". Dass er sich nun weiter an die TSG bindet, "spricht nicht nur für seine Bodenständigkeit, sondern auch für seinen Willen, persönlich voranzukommen und gemeinsam mit seinem Team neue Ziele anzugehen", sagt Gisdol.