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Mönchengladbach - Der Aufsichtsrat von Borussia Mönchengladbach hat auf Vorschlag des Präsidiums den ehemaligen Cheftrainer Hans Meyer als viertes Präsidiumsmitglied gewählt. Das Präsidium von Borussia Mönchengladbach besteht damit ab sofort aus Präsident Rolf Königs, den Vizepräsidenten Siegfried Söllner und Rainer Bonhof sowie dem Präsidiumsmitglied Hans Meyer.

"Fußball ist unser Kerngeschäft, deshalb ist uns sportliche Kompetenz im Präsidium wichtig. Wir haben mit der Einbindung von Rainer Bonhof im Februar 2009 einen wichtigen Schritt gemacht und sehen in der Berufung von Hans Meyer ins Präsidium eine logische Weiterentwicklung", so Präsident Rolf Königs.

"Mit dieser Entscheidung stärken wir die sportliche Komponente in der Vereinsführung noch weiter. Hans Meyer kennt Borussia und die handelnden Personen aus seiner Zeit als Trainer bei uns und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Fußball", sagt Vizepräsident Rainer Bonhof.

"Hans Meyer ist in den insgesamt viereinhalb Jahren als unser Trainer ein Borusse geworden, dieser Verein liegt ihm am Herzen. Er wird sich bei uns so einbringen, wie wir das von ihm gewohnt sind. Für Borussia ist es gut, ihn mit an Bord zu haben", so Vizepräsident Siegfried Söllner.

Vorfreude auf das neue Amt

Mit seinem Vorschlag stieß das Präsidium im Aufsichtsrat auf ungeteilte Zustimmung. "Wir halten das für einen richtigen Schritt und haben Hans Meyer einstimmig ins Präsidium gewählt", so Hermann Jansen, der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

Hans Meyer, der von September 1999 bis März 2003 und von Oktober 2008 bis Juni 2009 als Cheftrainer bei Borussia arbeitete, und seit 2003 Ehrenmitglied bei Borussia ist, sagt: "Ich habe mich in den letzten Monaten bewusst gegen eine nochmalige Tätigkeit als Vereinstrainer entschieden. Die Aussicht, mich in Borussias Präsidium bei der sportlichen Entwicklung des Clubs mit einzubringen, hat mich dagegen sehr gereizt. Ich freue mich auf die Arbeit bei Borussia, insbesondere auf den Austausch mit meinem Präsidiumskollegen Rainer Bonhof, Sportdirektor Max Eberl und Trainer Lucien Favre."