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Köln - Etwa 100 User haben den Facebook-Daumen schon noch oben gehalten: Die japanische Version der offiziellen Homepage von Borussia Dortmund gefällt uns! Seit dem 22. August bietet der BVB diesen Service für seine gewachsene Anhängerschar in Fernost und hat in seinem ersten Text das Web-Angebot und andere Kooperationen vorgestellt.

Demnach bietet www.bvb.jp einen speziell für den japanischen Markt aufbereiteten Content, der Neuigkeiten, Spielberichte, Team-Infos, Shop-Angebote sowie viele Daten, Chroniken und Fakten umfasst. Jeder Text bietet die Möglichkeit, den Facebook-gefällt-mir- oder Twitters Tweet-Button zu nutzen.

U18-Jugendmannschaft von Cerezo Osaka zu Gast beim BVB



Zwar hat der BVB sein japanisches Idol Shinji Kagawa bekanntlich an Manchester United verloren. Doch die zwei überragenden Jahre des Mittelfeld-Stars in Dortmund haben viele japanische Fußball-Fans für die Borussia begeistert – besonders diejenigen aus dem Umfeld von Kagawas Ex-Club Cerezo Osaka.

Eine U18-Jugendmannschaft von Cerezo Osaka war sogar im Rahmen des YANMAR-Cups Mitte August für zwei Tage zu Gast in Dortmund. Die Delegation - angeführt vom Präsident des Vereins, Masao Okano - wurde durch Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung, am Trainingszentrum in Dortmund-Brackel in Empfang genommen und spielte in einem Freundschaftsspiel gegen eine Jugendauswahl des BVB.

BVB unterrichtet Fußball und Deutsch in Japan



Als ganz besonderen Service hat der BVB in diesem Monat sogar seine ersten Kurse der Evonik-Fußballschule in Japan gestartet. Die Angebote in Tokio und Yokohama, die in Zusammenarbeit mit Puma erarbeitet wurden, waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Insgesamt mehr als 200 japanische Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren haben unter Anleitung von BVB-Trainern ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessert und darüber hinaus an einem Sprachunterricht teilgenommen.

Apropos Sprachunterricht: Wer sich als Deutsch-Muttersprachler mittels des Google-Übersetzers an die japanische BVB-Webseite heranwagt, darf bei einigen Übersetzungsversuchen des Computerprogramms schon mal leise schmunzeln. So wird aus Kevin Großkreutz ein Kevin Gurosuguroitsu, während aus Marco Reus - passend zum fernöstlichen Klischee mit dem Problem-Buchstaben R - Marco Lois wird.