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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Spieler Kevin McKenna vom Bundesligisten 1. FC Köln in mündlicher Verhandlung nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Damit folgte das Gremium bei seiner Sitzung in Frankfurt dem vorangegangenen Einzelrichter-Urteil vom 24. November 2008.

Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, sagte zur Urteilsbegründung: "Die Rote Karte war berechtigt, es handelte sich um ein rohes Spiel. Zwar wollte Kevin McKenna seinen Gegenspieler sicherlich nicht verletzen, hat ihn aber durch die Art des Einsteigens in seiner Gesundheit gefährdet. Der Strafrahmen für ein rohes Spiel liegt zwischen zwei Wochen und sechs Monaten - das ausgesprochene Strafmaß bewegt sich damit am untersten Rand."

McKenna war am 22. November 2008 in der 51. Minute des Kölner Bundesliga-Heimspiels gegen 1899 Hoffenheim von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) des Feldes verwiesen worden.