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Mainz - Der 1. FSV Mainz hat das erste Trainingslager der Saisonvorbereitung abgeschlossen und sein Testspiel gegen den FSV Frankfurt mit 2:0 gewonnen. "Die Jungs haben es geschafft, noch einmal ein gutes Spiel zu machen. Sie sind noch einmal ans Limit gegangen und haben die Partie dominant gewonnen", sagte Coach Thomas Tuchel nach der Partie.

Beim Testspiel gegen den Zweitligisten aus Frankfurt setzte Mainz 05 die Gäste schon direkt nach Anpfiff unter Druck. Eric-Maxim Choupo-Moting netzte früh zum 1:0 ein. Die "Nullfünfer" spielten sich noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten heraus, die beste hatte Marco Caliguiri nach Vorarbeit von Benedikt Saller. Sein Lupfer in der 40. Minute rauschte nur knapp am Tor vorbei. Der FSV Frankfurt tauchte auch ab und an vor dem Tor der 05er auf, die beste Möglichkeit hatte Tobias Jänicke in der 22. Minute aus spitzem Winkel.

"Viel zu wenig zugetraut"



Die erste sehenswerte Chance der zweiten Hälfte ging auf das Konto von Adam Szalai, dessen hoher Ball Keeper Klandt Probleme bereitete, im Nachfassen konnte er das Leder aber kontrollieren (55. Minute). Der Schlussmann der Frankfurter hatte eindeutig mehr zu tun als Karius, gegen Anthony Ujah glänzte Klandt mit guten Reflexen (61. Minute). Doch gut zehn Minuten später musste Klandt erneut hinter sich greifen: Ujah schob nach tollem Zuspiel von Zdenek Pospech zum 2:0-Endstand ein.

"Das Ergebnis macht letztendlich auch den Klassenunterschied deutlich. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir zu ängstlich gewesen und haben uns viel zu wenig zugetraut. Schade ist, dass beide Tore trotzdem unnötig waren, weil beide nach individuellen Ballverlusten im Abwehr- und Mittelfeldbereich passiert sind", sagt FSV-Trainer Benno Möhlmann nach der Partie

Mainz 05 (1. Halbzeit): Wetklo - Caligiuri, Svensson, Bell, Fathi - Kirchhoff - Saller, Soto - Choupo-Moting - Sliskovic, Allagui.

Mainz 05 (2. Halbzeit): Karius - Pospech, Bungert, Noveski, Zabavnik - Baumgartlinger - N. Müller, Malli - Parker - Szalai, Ujah.

FSV Frankfurt: Klandt - Huber (62. Azaouagh), Schlicke (79. Brill), Gledson (62. Heubach), Jung (79. Schick) - Görlitz (73. Oesterhelweg), Konrad, Heitmeier (73. Kaffenberger), Jänicke (46. Yun) - Kapllani (62. Nefiz), Leckie (73. Hofmeier).