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München - Fast zwei Jahre ist es her, dass Srdjan Lakic das letzte Mal über einen Treffer jubelte. Am 14. Mai 2011 traf der Kroate im Trikot des 1. FC Kaiserslautern beim 3:2-Sieg gegen Bremen. Nach erfolglosen Engagements in Wolfsburg und Hoffenheim meldete sich Lakic am Samstag bei seinem Debüt für Eintracht Frankfurt mit zwei Treffern zurück. Auch die User von bundesliga.de freuten sich mit ihm und wählten Lakic zum "Spieler des Spieltags".

Eintracht und Lakic - das passt auf Anhieb. "Bei der Eintracht funktioniert alles von Beginn an richtig gut", sagte der 29-Jährige im Anschluss an das Spiel beim Hamburger SV. Das Zusammenspiel mit seinen neuen Mannschaftskollegen funktioniert, als wäre er schon immer Teil dieser Mannschaft gewesen. Dabei hat der Neuzugang vor seinem ersten Auftritt im Eintracht-Trikot erst drei Mal mit der Mannschaft trainiert.

Lewandowski folgt Lakic



Das Geheimnis seines Erfolgs hängt auch mit seinem neuen Trainer Armin Veh zusammen. "Er hat mir einfach Vertrauen geschenkt und ich habe gefühlt, dass ich in Frankfurt willkommen bin", sagte Lakic, der beim bundesliga.de-Voting 35,2 Prozent der Stimmen einheimste.

Der Frankfurter Stürmer verwies mit diesem Ergebnis Dortmunds Robert Lewandowski auf Platz 2 - 27,7 Prozent der User stimmten für ihn. Der Pole erwischte im Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen einen Sahnetag, bereitete zwei Tore vor und erzielte selbst sein 13. Saisontor. Damit liegt Lewandowski in der Torjägerliste nur einen Treffer hinter Mario Mandzukic.

Zwei Doppelpacker auf den Plätzen 3 und 4



Der Kroate in Diensten des FC Bayern München traf beim 3:0-Auswärtssieg in Mainz doppelt. Bei der Abstimmung zum "Spieler des Spieltags" kam Mandzukic dennoch nicht an Lewandowski vorbei. Mit 15,5 Prozent der Stimmen sichert er sich immerhin Rang 3.

Einer, der ebenfalls doppelt getroffen hat, folgt auf Platz 4: 11,8 Prozent stimmten für Nils Petersen. Er sicherte mit seinen späten Toren dem SV Werder Bremen den Sieg gegen Hannover - vor allem sein zweiter Treffer war sehenswert. "Eine gerade Schussbahn ist das nicht gewesen. Da ist der Ball abgerutscht", sagte Petersen hinterher, der den Ball mit Unterstützung des Innenpfostens im Torwinkel versenkte.

Ganz ohne Gegentreffer blieb Augsburgs Schlussmann Alex Manninger in Wolfsburg zwar nicht, doch mit starken Paraden hatte er großen Anteil am Punktgewinn des FCA. Insgesamt wehrte der Österreicher in den drei Rückrundenspielen fast 77 Prozent der Torschüsse, die auf seinen Kasten kamen, ab. 6 Prozent der User wählten Manninger auf Platz 5. Damit landet Manninger knapp vor Robbie Kruse. Der Düsseldorfer traf beim 3:1-Sieg gegen Stuttgart zwei Mal und konnte 3,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.