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Bad Ragaz - Borussia Dortmund und der Kapitän der polnischen Fußballnationalmannschaft, Jakub "Kuba" Blaszczykowski haben im Trainingslager in Bad Ragaz Nägel mit Köpfen gemacht und den ursprünglich bis zum 30. Juni 2013 datierten Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Damit ist es dem BVB erneut gelungen, einen Leistungsträger langfristig zu binden. Zuvor hatten unter anderem Mats Hummels und Mario Götze das Gleiche getan.

"Ich bin sehr glücklich, weiterhin in Dortmund zu sein. Es gibt nicht viele Vereine, die so viele Zuschauer haben und denen das gelungen ist, was wir in den letzten beiden Jahren geleistet haben", erklärte Blaszczykowski und fügte hinzu: "Ich bin sehr glücklich über den neuen Vertrag."

"Der Verein hat viele gute Sachen gemacht"



Der 26-Jährige ist nach Sebastian Kehl (seit Januar 2002) und Roman Weidenfeller (Juli 2002) der dienstälteste Akteur im Kader des Doublesiegers. Blaszczykowski ist seit Sommer 2007 beim BVB. "Als ich kam, war die Borussia nicht so gut wie jetzt", sagte der offensive Mittelfeldspieler. "Michael Zorc und der Verein haben seitdem viele gute Sachen gemacht."

Zorc freute sich darüber, dass die Vertragsgespräche, die durch die EM unterbrochen worden waren, in Bad Ragaz zügig zum Abschluss gebracht werden konnten: "Kuba trägt das BVB-Emblem im Herzen und hat insbesondere in der vergangenen Saison gezeigt, warum er für uns so wertvoll ist."

In der Champions League mehr erreichen



An diesen Leistungen, die sich unter anderem in sechs Toren und zehn Vorlagen niederschlugen, will sich der Pole messen lassen. "Da habe ich die Leistung gezeigt, die ich mir vorstelle, Und so soll es weitergehen", sagte "Kuba", der bewusst hohe Ziele formuliert - an sich und ans Team: "Auch in der Champions League wollen wir mehr schaffen. Denn die Qualität dazu haben wir."

"Wir begrüßen alle, dass er uns erhalten bleibt", sagte stellvertretend Ilkay Gündogan, "denn Kuba kann Spiele entscheiden, so wie er über die rechte Seite abgeht."