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Die enttäuschende sportliche Entwicklung beim VfL Bochum hat zu intensiven Gesprächen zwischen Trainer, Vorstand und Aufsichtsrat über die erforderlichen Konsequenzen geführt.

Oberste Priorität hat der Klassenerhalt. Dabei hat der Vorstand alle möglichen Varianten auf den Prüfstand gestellt und dem Aufsichtsrat als Ergebnis seiner Überlegungen vorgestellt, dass Mannschaft und Trainer grundsätzlich das Potential für eine sportliche Leistung haben, die einen Klassenerhalt sichert.

Spieler werden gehen, Spieler werden kommen

Dennoch soll nach Möglichkeit in der Winterpause eine Verstärkung des Spielerkaders erreicht werden. Der Vorstand wird in den nächsten Wochen versuchen, Spieler für den VfL zu gewinnen, die eine stärkere Effizienz des VfL-Spiels ermöglichen.

Das bedeutet gegebenenfalls auch die Trennung von bisherigen VfL-Spielern, da der Kader grundsätzlich nicht erweitert werden soll. Entsprechende Gespräche werden in den nächsten Tagen geführt werden.

Rückendeckung für Koller

Der Aufsichtsrat hat diesen Vorstellungen zugestimmt und unterstützt den Vorstand bei der Umsetzung nachhaltig. Er stellt sich zusammen mit dem Vorstand damit klar gegen die pauschalen Forderungen von Teilen der Öffentlichkeit nach einer Auswechslung des Trainers Marcel Koller.

Die gleiche Position vertritt der Aufsichtsrat auch hinsichtlich entsprechender Forderungen zu einzelnen Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats.