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Stuttgart - Am Tag nach dem Bundesliga-Remis gegen 1899 Hoffenheim galt es beim VfB Stuttgart erst einmal die großen und kleinen Blessuren zu pflegen, die die Akteure aus der intensiven Partie mitnahmen.

Für die meisten war es mit dem obligatorischen Auslaufen und der Behandlung durch die Physiotherapeuten getan. Doch nicht für alle. Denn den schmerzhaftesten Tribut der kollektiven Einsatzbereitschaft musste Arthur Boka leisten.

Entwarnung bei Boka

Der Ivorer, der gegen die Kraichgauer wieder auf der Linksverteidigerposition zum Einsatz kam, wurde zehn Minuten nach dem Seitenwechsel im Zweikampf mit Tobias Weis hart am rechten Sprunggelenk getroffen. Es stellte sich schnell heraus, dass es für Boka nicht weiterging. Er wurde durch Cristian Molinaro ersetzt.

Nachdem eine schlimme Verletzung befürchtet wurde, konnte am Sonntag Entwarnung gegeben werden. Arthur Boka kam mit einer schmerzhaften Knöchelprellung davon. Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Kapsel- und Bänderapparat des Fußgelenks glücklicherweise weitgehend unversehrt geblieben ist.

Oberschenkelverletzungen bei Tasci und Didavi

Nur wenige Minuten vor dem Anpfiff hatte Innenverteidiger Serdar Tasci sein Comeback abblasen müssen. In einem der letzten Sprints beim Aufwärmen vor der Partie erlitt er eine Zerrung in der Oberschenkelmuskulatur des rechten Beins.
Ebenfalls eine Oberschenkelverletzung, einem Muskelfaserriss auf der linken Seite, wirft auch Daniel Didavi im Streben, wieder zum Einsatz kommen zu können, zurück. Er muss etwa zehn Tage pausieren.

Die erste Trainingseinheit zur direkten Vorbereitung auf das Freitagspiel in Hannover ist am Dienstagvormittag. Den Montag erhielten die Spieler Zeit, die Akkus nach der Energieleistung, die nur teilweise belohnt wurde, zu Hause zu laden oder sich individuell behandeln zu lassen.