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Zweiter gegen Erster: mehr Spitzenspiel geht wirklich nicht. Punkt- und fast torgleich trifft der Hamburger SV am frühen Samstagabend auf Tabellenführer Bayer Leverkusen und es ist richtig schwer, ein Team zum Favoriten zu erklären.

Auf gleich hohem Niveau bewegen sich die HSV- und Bayer-Profis auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) - mit Ausnahme des Angriffs.

Rost vor Adler

Das beginnt schon bei der Position des Torhüters. René Adler, die aktuelle Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft, muss im OBM seinem erfahrenen Hamburger Kollegen Frank Rost ganz knapp den Vortritt lassen.

Wo Rost im Tor steht, enden unwesentlich mehr OBM-Spiele zu Null als die, in denen Adler zwischen den Pfosten steht. Der HSV-Schlussmann erreicht eine zu-Null-Quote von 25,14 Prozent, der Leverkusener schafft 24,59 Prozent.

Gleichauf in der Abwehr

Ebenfalls Kopf an Kopf liegen die virtuellen Abwehr-Asse des Spitzenduos. Joris Mathijsen ist der beste Zweikämpfer: Der HSV-Holländer gewinnt 62,77 Prozent seiner Duelle Mann gegen Mann.

Leverkusens Manuel Friedrich folgt mit einer Quote von 61,82 Prozent. Sami Hyypiä (61,07) hat wiederum knapp die Nase vor Hamburgs Jerome Boateng (60,57).

Zé Roberte der Beste

Leichte Vorteile besitzt der HSV im Mittelfeld des OBM. Zé Roberto, in der Bundesliga mit vier Toren und drei Assists eine Klasse für sich, kommt auch auf die virtuell besten Werte. Dem 35-jährigen Brasilianer gelingen prozentual gesehen die meisten Tore und Assists in allen seiner absolvierten Online-Spiele.

Mit winzigem Rückstand folgt allerdings schon Leverkusens Brasilianer Renato Augusto. Seine Tor-Assist-Quote von 54,34 Prozent unterscheidet sich kaum von Zé Robertos 54,80-Quote. Für die Hamburger Überlegenheit im OBM-Mittelfeld sorgen David Jarolim und Piotr Trochowski.

Der tschechische (Quote 51,06) und der deutsche (47,71) HSV-Nationalspieler holen einen Vorsprung auf die beiden nächstbesten Bayer-Profis heraus. Simon Rolfes erreicht eine Tor-Assist-Quote von 47,52 Prozent, Tranquillo Barnetta fällt mit 41,10 Prozent etwas deutlicher ab.

Riesige Lücke im HSV-Angriff

Ohne seinen verletzten ersten Sturm zieht der Hamburger Angriff im OBM-Vergleich mit der Werkself natürlich den Kürzeren. Die 5742 virtuellen Treffer von Mladen Petric in 14.129 Spielen bedeuteten nach acht Spieltagen die beste Quote.

Doch weder der Kroate noch Paolo Guerrero stehen dem HSV aus Verletzungsgründen sowohl in der Bundesliga als auch im OBM länger zur Verfügung. Und so dominieren die Leverkusener Stefan Kießling und Eren Derdiyok das Stürmerduell.

Die vielen OBM-Trainer, die Petric und Guerrero verpflichtet haben, müssen nun genauso wie HSV-Coach Bruno Labbadia personell reagieren. Labbadias virtuelle Kollegen haben jedoch den Vorteil und die Möglichkeit, jederzeit auf dem OBM-Transfermarkt tätig zu werden und andere gute Stürmer zu verpflichten.