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Leverkusens Top-Stürmer Stefan Kießling sieht einem Einsatz in Frankfurt nach seinem Muskelfaserriss optimistisch entgegen und will wieder auf Torejagd gehen.

Mit einem freundlichen "Guten Morgen" begrüßte Kießling die anwesenden Fans, bevor er das Trainingsgelände an der BayArena am Dienstagvormittag betrat. Den linken Oberschenkel zierte zwar noch ein Kinesio-Tape, doch der Stürmer konnte die Einheit mit seinen Teamkollegen beginnen.

"Ich bin eigentlich guter Dinge"

Nach dem Aufwärmtraining wurde die Gruppe Cheftrainer Jupp Heynckes und Assistent Peter Hermann übergeben. Die folgenden Pass- sowie Ausdauerübungen konnte Stefan Kießling noch mitmachen. Nach einer guten Dreiviertelstunde schnappte er sich schließlich die Laufschuhe und machte sich mit Konditionstrainer Dr. Holger Broich auf eine Runde um die Dhünn.

"Ich bin soweit beschwerdefrei, aber bin das Training noch etwas ruhiger angegangen und habe es ja auch nicht komplett absolviert. In den nächsten Einheiten wird man jetzt sehen, ob ich voll durchziehen kann. Aber ich bin eigentlich guter Dinge", fasste Kießling anschließend zusammen.

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Den Trainingsplatz verließ auch Hans Sarpei etwas früher. Kurz vor Ende der Einheit knickte er bei einem Zweikampf mit dem rechten Fuß um und humpelte daraufhin in die Kabine. Neben dem verletzten Kapitän Simon Rolfes, der zur Reha nach Donaustauf gereist ist, fehlten am Dienstag der verletzte Renato Augusto, der an leichten Muskelproblemen leidende Gonzalo Castro sowie Fabian Giefer, Burak Kaplan und auch Lars Bender.