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Mainz - Die Verletzung von Bo Svensson von Mainz 05 wird nicht operativ, sondern konservativ behandelt. Das entschied der Däne gemeinsam mit den Vereinsärzten.

Bo Svensson gehört bei Mainz zu den führenden Köpfen der Mannschaft. Der Däne spielt seit 2007 für die Nullfünfer und hat in dieser Zeit 49 Bundesliga- und 19 Zweitligaspiele für Mainz. Nach einer Achillessehnenoperation, die ihn einst unter Trainer Jürgen Klopp viele Monate in die Reha zwang, muss er nun einen weiteren Rückschlag verkraften. Der in der Partie bei seinem Ex-Club Borussia Mönchengladbach erlittene Riss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie schließt ihn viele Wochen vom Fußballspielen aus.

Noch keine Prognose für das Comeback

Mittlerweile hat sich der Däne gegen die OP entschieden. Falls das Knie nach einer längeren Ruhestellung wieder Stabilität erlangt, könnte diese Therapie im optimalen Fall eine kürzere Rehabilitationszeit nach sich ziehen.

Über ein mögliches Comeback in dieser Saison oder etwaige Chancen auf eine Teilnahme an der EM im kommenden Sommer in Polen und der Ukraine zu spekulieren, für die er sich mit der dänischen Nationalmannschaft qualifiziert hat, wäre angesichts der schweren Verletzung und aufwändigen Reha-Zeit nicht angemessen und völlig verfrüht. Svensson versucht jetzt erst einmal, den weihnachtlichen Heimaturlaub in Kopenhagen zu organisieren.