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Köln - Der FC Bayern München hat den besten Kader der Bundesliga. Daran gibt es nach dem bärenstarken Saisonstart des Rekordmeisters kaum Zweifel. Auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) ist kein Team stärker besetzt als der FC Bayern. Am Wochenende sind die Münchner in Mönchengladbach zum absoluten Spitzenspiel der bisherigen Saison zu Gast. Kann die wiedererstarkte Borussia die Bayern schlagen? Ein Blick in die OBM-Datenbank verrät, wer der Elf von Pep Guardiola besonders gefährlich werden kann.

Max Kruse musste die WM in Brasilien vor dem Fernseher verfolgen. Zuletzt wurde der Mönchengladbacher Angreifer von Joachim Löw aber wieder berücksichtigt. Und das aus gutem Grund: Fünf Tore in sechs Bundesliga-Spielen stehen für Kruse zu Buche. Dazu legte der Linksfuß zu zwei weiteren Treffern auf. Eine ganz starke Bilanz. Auch im OBM gehört der Mittelstürmer zu den Topstars der Bundesliga. 0,30 Tore erzielte der virtuelle Kruse durchschnittlich in seinen 33.238 OBM-Partien und belegt den dritten Platz im Angriffsranking. Auf ihn müssen die Bayern aufpassen. Dasselbe gilt natürlich auch für Münchens Robert Lewandowski, der es auf einen virtuellen Torschnitt von 0,41 bringt.

Bayern-Dominanz im Mittelfeld

Die größte Aufgabe für jeden Bayern-Gegner ist es, das Mittelfeld aus herausragenden Individualisten in den Griff zu bekommen. Läuft die bayrische Passmaschine erst einmal auf Hochtouren, wird es für jede Mannschaft schwer. Das OBM-Ranking unterstreicht die Bayern-Dominanz eindrucksvoll: Vier der fünf besten Mittelfeldakteure des Online Managers spielen beim FC Bayern.

Zumindest virtuell ist das Fohlen-Mittelfeld meilenweit von der Klasse der Münchner entfernt. Mit Raffael (12.), Christoph Kramer (17.) und André Hahne (29.) stehen aber immerhin drei Borussen unter den Top 30. Die Hoffnungen für Sonntag ruhen vor allem auf Raffael, weil die besten Bayern-Akteure (Robben, Müller, Götze und Ribery) allesamt Offensivspieler sind. Die Borussia sollte die Flucht nach vorne antreten und versuchen, möglichst viele Kräfte des Tabellenführers in der Defensive zu binden. Sorgen Kruse und Raffael nicht für die nötige Entlastung, dürfte es sehr schwer werden.

Um die Bayern zu stoppen, muss Innenverteidiger Martin Stranzl am Sonntag seine ganze Erfahrung einbringen. Der Österreicher gewann 57,0 Prozent seiner virtuellen Zweikämpfe und liegt damit auf dem siebten Platz des Defensivrankings. Auch Tony Jantschke hat eine ordentliche Zweikampfqoute vorzuweisen. Der vielseitige Abwehrspieler entschied 55,3 Prozent der OBM-Duelle für sich (Platz 23). Auf Bayern-Seite glänzen bisher vor allem Benatia (58,9 Prozent), Dante  und Jerome Boateng (beide 57,0 Prozent).

Stoppt Sommer die bayrische Offensivarmada?

Hinter der Viererkette erweist sich ter Stegen-Nachfolger Yann Sommer immer mehr als Glücksgriff. Auch virtuell kann sich seine Bilanz sehen lassen. In 32,7 Prozent seiner OBM-Begegnungen hielt der Schweizer Schlussmann die Null. Damit liegt er auf Rang 6 der virtuellen Torhüterrangliste. Wie gut seine Form ist, stellte er am letzten OBM-Spieltag eindrucksvoll unter Beweis: In 40 Prozent seiner 1.350 OBM-Partien des vergangenen Wochenendes blieb Sommer ohne Gegentor. Spieltagsbestwert! Wiederholt er diese Leistung gegen die Bayern, scheint eine Überraschung möglich.

In der breite kann die Borussia nicht mit den Bayern-Stars mithalten - auch virtuell nicht. Funktioniert aber die starke Achse Sommer - Stranzl - Raffael - Kruse sind auch die Bayern zu knacken. Die OBM-Daten machen den Fußballfans in Deutschland durchaus Hoffnungen, dass der Durchmarsch zur Titelverteidigung am Sonntag im Borussia Park ein wenig gebremst werden kann.

OBM-Redaktion

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