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Köln - Die Bundesliga befindet sich im Saisonendspurt.Während die Clubs im vorderen Drittel um Europa kämpfen, geht es in der unteren Tabellenhälfte um den Klassenerhalt. Für acht Vereine geht es an den letzten acht Spieltagen noch im Abstiegskampf hoch her.

Im Tabellenkeller sind vor allem drei Tugenden gefragt: Kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. bundesliga.de macht den Check und vergleicht die potenziellen Abstiegskandidaten anhand verschiedener Kriterien. Welcher Club hat die meisten Fouls begangen, wo gibt es die besten Sprinter, wessen Abwehr weist Schwächen auf, wer hat einen langen Atem?

Voller Einsatz, mit allen Mitteln

Aufgeben? Von wegen! Die Clubs kämpfen gegen den Abstieg, werfen sich in die Zweikämpfe. Besonders Hertha BSC hat hier die Nase vorn. 6.313 Mal hieß es "Mann gegen Mann" bei den Berlinern. Kein Wunder, dass die Hertha auch die meisten Fouls begangen hat, dicht gefolgt vom Hamburger SV, der dafür aber schon öfter die Karten gezeigt bekam: 64 Mal Gelb und zwei mal Rot.

Schnell unterwegs

Um aus der Defensive heraus schnell umzuschalten, braucht man gute Sprinter. Aber auch um schnell wieder zurück in die Ordnung zu kommen, sind schnelle Leute gefragt. Der Hamburger SV stellt durchschnittlich die besten Sprinter im Abstiegskampf. Nicolai Müller schaltete bisher 771 Mal in den Turbo, so oft wie kein anderer Profi bei den Hanseaten. Der Haken: Der Offensivmann strahlt wenig Torgefahr aus, traf erst einmal.

 

Probleme in der Defensive

24 Gegentore in zehn Spielen - der SC Paderborn hat in der Rückrunde defensiv ordentlich schlucken müssen. Zum Vergleich: In der gesamten Hinrunde kassierten die Ostwestfalen gerade mal 26 Gegentore. Wenn die gegnerischen Teams mal ins Rollen kamen, dann wurde es deftig: 0:5 gegen Mainz,0:6 gegen Bayern, 0:4 gegen Frankfurt. Am besten haben sich der 1. FC Köln und Hertha BSC hinten stabilisiert. Beide Teams kassierten seit Beginn der Rückrunde nur neun Gegentore - so wenig wie kein anderer Abstiegskämpfer.

 

Langer Atem

Geduld ist gefragt. Keiner will einen unnötigen Fehler machen oder in einen Konter hineinlaufen. Und eigene Last-Minute-Treffer tun besonders gut! Aufsteiger Paderborn, der 1. FSV Mainz 05 und vor allem Hertha BSC beweisen einen langen Atem. Den Berlinern gelang gegen Mitkonkurrent Hamburg im Hin- und Rückspiel jeweils ein Treffer in der Schlussphase. Zuletzt besorgte Sebastian Langkamp per Kopf den späten Siegtreffer.

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