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Leipzig - Elf Tage vor dem Pflichtspieltauftakt des FC Ingolstadt 04 im DFB-Pokal absolvierten die Schanzer einen weiteren Test gegen einen sportlich hochklassigen Gegner. Beim Zweitligisten RB Leipzig, der bereits in die Saison gestartet ist und zu den Aufstiegsfavoriten zählt, unterlag das Team von Ralph Hasenhüttl mit 0:2 (0:0).

Der FCI, der in den blauen Ausweichtrikots auflief, ging sofort zur Sache. Schon nach 60 Sekunden hatte Tomas Pekhart die erste gute Gelegenheit, um seine Farben in Führung zu bringen. Auch die daraus resultierende Ecke brachte Gefahr, als Romain Brègerie mit dem Kopf das Tor um ein Haar verfehlte. Die Abschlüsse von Moritz Hartmann (7.) und Pascal Groß (8.) unterstrichen die Tatsache, dass die Anfangsphase den Ingolstädtern gehörte.

Ingolstadt spielt, trifft aber nicht

Nach gut einer halben Stunde kam auch Leipzig zu einer Reihe gefährlicher Torchancen. Yussuf Poulsen umspielte den Schanzer Keeper Örjan Nyland im Strafraum, konnte in der Folge allerdings den Ball nicht im Tor unterbringen.  Zwei Minuten später machte es Nils Quaschner nicht besser, als er im Eins-gegen-Eins an Nyland scheiterte. In der 34. Minute war es erneut Quaschner, der im Strafraum aus halbrechter Position auf den Schanzer Torhüter zulief. Doch der Sieger in diesem Duell hieß erneut Örjan Nyland. Somit ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Die zweite Hälfte begann wie die erste Halbzeit. Wieder fingen die Schanzer stürmisch an und verzeichneten die ersten Torchancen, die der Torwart der Gastgeber allerdings entschärfen konnte. Eine vielversprechende Konterchance wurde nicht konsequent genug zu Ende gespielt. In der 54. Spielminute bot sich die nächste Gelegenheit für den Führungstreffer der Schanzer. Doch weder Elias Kachunga (Kopfball) noch Tomas Pekhart (Drehschuss) konnten diese Doppelchance nutzen. Nur zwei Minuten später war es Moritz Hartmann, der nach einer feinen Finte überhastet verzog.

Leipzig nutzt die Unordung beim FCI

In der 62. Minute nutzten die Sachsen die Unordnung in der Formation des FCI und erzielten ihrerseits die Führung. Leipzig spielte sich in den Strafraum der Schanzer, wo Diego Demme in Szene gesetzt wurde. Seinen ersten Schuss aus kurzer Distanz parierte Nyland noch glänzend, gegen den Nachschuss hatte der norwegische Nationaltorhüter dann keine Abwehrmöglichkeit mehr. 

Nach den vielen Wechseln hatten die Schanzer fast die passende Antwort parat. Stefan Lex, der mit einem Zuckerpass von Lukas Hinterseer bedient wurde, scheiterte allerdings am Schlussmann der Leipziger, genauso wie Thomas Pledl, dessen Nachschuss abgewehrt wurde. Stefan Lex war es auch, der eine Viertelstunde vor Schluss den Ausgleich auf dem Fuß hatte, jedoch nicht das nötige Glück hatte, als er Benjamin Bellot überlupfen wollte.

Forsberg macht den Deckel drauf

Mehr Glück im Abschluss hatten in der Folge erneut die Leipziger. Nach einem Doppelpass am Strafraum des FCI, tauchte Emil Forsberg alleine vor dem Kasten des eingewechselten Ramazan Özcan auf und verwandelte eiskalt zum 2:0.

Kurz vor dem Ende setzte Markus Suttner mit einem klasse Ball Stefan Lex auf Höhe des Elfmeterpunktes in Szene. Jedoch hatte die Nummer 14 der Schanzer kein Abschlussglück. Somit blieb es beim 2:0 für die Leipziger.