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Die Fußball-Bundesliga trauert um Rolf Rüssmann, und seine Weggefährten sind bestürzt.

Zehn Tage vor seinem 59. Geburtstag verlor der frühere Nationalspieler in der Nacht zum Samstag seinen letzten Kampf und starb nach langer schwerer Krankheit. Der ehemalige Vorstopper und spätere Bundesliga-Manager, der seine Frau Eva und die Töchter Nina und Laura hinterlässt, litt an Prostata-Krebs.

bundesliga.de sammelt Reaktionen zum Tod von Rolf Rüssmann:

Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball: "Die Bundesliga trauert um eines ihrer prägenden Gesichter. Rolf Rüssmann war ein großer Sportsmann, der wie kein zweiter für den Ruhrgebietsfußball stand. Beliebt bei den Fans, wurde seine lebenslustige und humorvolle Art von allen Seiten geschätzt. Auch in seiner zweiten Karriere als Manager hat Rolf Rüssmann Maßstäbe gesetzt: Insbesondere sein Einsatz für die Jugendarbeit wird mit seinem Namen verbunden bleiben."

Klaus Fischer: "Ich bin schockiert, ich habe meinen besten Freund verloren. Es ist eine furchtbar traurige Geschichte. Er war der beste Kopfballspieler, den ich je gesehen habe."

Erwin Kremers: "Der einzige Trost für mich ist, dass er erlöst ist und dass wir uns bis zuletzt um ihn gekümmert haben."

Schalke-Präsident Josef Schnusenberg: "Ganz Schalke ist erschüttert. Rolf Rüssmann war nicht nur ein außergewöhnlich guter Fußballer, sondern auch außerhalb des Platzes durch seine immer freundliche und offene Art ein großer Sympathieträger. Mit ihm haben der Club und auch ich einen Freund verloren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Eva, seinen Töchtern Nina und Laura und seiner gesamten Familie."

Mönchengladbach-Präsident Rolf Königs: "Das ist ein trauriger Tag für Borussia Mönchengladbach. Wir werden Rolf Rüssmann ein würdiges Andenken bewahren."

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach: "Kürzlich erst hat Rolf bei uns seine Mitarbeit in den ehrenamtlichen Gremien für die Nachwuchs-Förderung mit dem Hinweis auf seine angegriffene Gesundheit beendet. Dem Fußball war er zeitlebens leidenschaftlich verbunden. Ich persönlich kannte und schätzte ihn seit über 30 Jahren. Unser großes Mitgefühl gilt seiner Familie."