ANZEIGE

bundesliga.de präsentiert die Einschätzungen der Verantwortlichen zum 11. Spieltag auf einen Blick.

Eintracht Frankfurt - VfL Bochum 2:1 (1:1)

Trainer Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt): "Ich bin mit der Reaktion und unserem Spiel nach der unglaublich peinlichen Pokalniederlage gegen Bayern zufrieden. Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an druckvoll zu spielen. In der ersten Halbzeit hat das auch ordentlich funktioniert, wir hatten schnell Oberwasser. Das Eigentor zum 1:1 hat uns für einen Augenblick die Luft genommen, denn es kam aus dem Nichts. Insgesamt haben wir uns aber eine ordentliche Anzahl von Tormöglichkeiten erspielt. Jetzt haben wir wieder einen ordentlichen Abstand zum Tabellenende."

Trainer Heiko Herrlich (VfL Bochum): "Natürlich ist die Enttäuschung da. Die Niederlage tut weh. Aber es gibt trotzdem positive Ansätze. Ich kann meiner Mannschaft vom Einsatz her keinen Vorwurf machen, aber ich weiß auch, dass ich an Punkten gemessen werde. Die brauchen wir jetzt schnellstens. Wir müssen hart daran arbeiten, dann kommen auch die Erfolgserlebnisse."


Schalke 04 - Bayer Leverkusen 2:2 (0:2)

Felix Magath (Trainer Schalke 04): Leverkusen ist die bisher beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Nach dem 0:2 hatte ich wenig Hoffnung, dass wir nochmal so einen Kraftakt wie letzte Woche schaffen und das Ding noch drehen. Das hat die Mannschaft fantastisch gemacht, sie hat mit hoher Moral gefightet. Spielerisch waren wir aber nicht ebenbürtig.

Rudi Völler (Sportchef Bayer Leverkusen): Wir sind alle total enttäuscht. Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt, aber dann unsere Konterchancen nicht genutzt und nicht mehr so gut kombiniert. Gegen die Schalker muss man immer damit rechnen, dass sie mit einem Kraftakt und langen Bällen nochmal kommen. Es tut natürlich weh, es ist eine gefühlte Niederlage.

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 2:3 (1:1)

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): Wir haben leider nicht zu unserem Spiel gefunden. Die Mannschaft hat insgesamt nicht so gut funktioniert. Das war schon in der ersten Halbzeit zu sehen. Wir haben zu weit von den Leuten weggestanden und konnten keine Ruhe in unser Spiel bringen. Dass Gladbach sehr gut Fußball spielen kann und dass sie kompakt stehen und Konter fahren, wussten wir. Wir hätten es trotzdem schaffen müssen, eine 2:1-Führung zu halten. Wir sind jetzt sehr, sehr enttäuscht, werden aber sachlich damit umgehen."

Trainer Michael Frontzeck (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ich muss der kompletten Mannschaft ein Riesenkompliment für die Leistung und ihren guten Kampf machen. Obwohl wir zwei Mal in Rückstand geraten sind, haben wir nie die Organisation verloren. Der Sieg ist nicht unverdient. Diesmal hatten wir auch das Quäntchen Glück, das uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt diese Serie nach sechs sieglosen Spielen gestoppt haben. Ich weiß, dass uns in Hamburg niemand unterschätzt hat."

1. FC Nürnberg - Werder Bremen 2:2 (2:0)

Michael Oenning (Trainer 1. FC Nürnberg): "Wenn man zehn Sekunden vor Schluss den möglichen Sieg hergibt, ist die Enttäuschung natürlich riesengroß. Es ist ärgerlich, dass wir trotz der zwei Stürmertore nicht gewonnen haben. Vielleicht können wir nach drei, vier Tagen das Positive nach vorne schieben. Jetzt ist es schwer, sich über den Punkt zu freuen. Wir haben viel Engagement gezeigt, aber auch Spielkultur. Wenn wir da weitermachen, werden wir auch unsere Punkte machen."

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): "Wir konnten uns in den letzten Sekunden noch mal retten. Wir hatten eine rabenschwarze erste Halbzeit. Wir haben all das, wofür wir in den letzten Wochen standen, vermissen lassen. Wir hatten Glück, dass wir nur 2:0 in Rückstand waren. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, sind viel Risiko eingegangen und haben gezeigt, dass wir um einiges besser spielen können. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein."

VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 3:3 (2:2)

Armin Veh (Trainer VfL Wolfsburg): "Nach unserer schnellen 2:0-Führung haben wir phasenweise zu lässig gespielt. In der einen oder anderen Situation fehlte uns die Aggressivität. Dass wir unser drittes Gegentor in Überzahl kassieren, das darf nicht passieren."

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): "Auch nach dem schnellen Rückstand hatte ich nie das Gefühl, dass es für uns in Wolfsburg nichts zu holen gibt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns deutlich gesteigert und uns den einen Punkt auch verdient. Auf diese Leistung darf meine Mannschaft stolz sein."

VfB Stuttgart - FC Bayern München 0:0

Markus Babbel (Trainer VfB Stuttgart): "Natürlich bin ich nicht so zufrieden, dass ich sagen kann, das war jetzt der Wendepunkt. Aber ein Kompliment an meine Mannschaft, wie sie gegen eine europäische Spitzenmannschaft gefightet hat. Aber wir müssen jetzt höllisch aufpassen, dass wir das nicht schönreden."

Louis van Gaal (Trainer Bayern München): "Ich kann mit dem Resultat leben. Wir haben nicht so viele Chancen gehabt, aber auch nicht so viele zugelassen. Wir hatten zu viele Ballverluste. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

1. FC Köln - Hannover 96 0:1 (0:1)

Zvonimir Soldo (Trainer 1. FC Köln): "Das war bislang unser schlechtestes Spiel in dieser Saison, besonders in der ersten Halbzeit. Mit so einer Leistung kann man kein Spiel gewinnen. Es war kein Engagement und auch keine Leidenschaft auf dem Platz. Wenn man ohne Engagement und Leidenschaft spielt, kann man auch nichts nach vorne machen. Dass die Zuschauer unzufrieden sind, ist normal."

Andreas Bergmann (Trainer Hannover 96): "Ich bin hochzufrieden, das war eine tolle Leistung von meiner Mannschaft, besonders in der ersten Halbzeit. Wir haben Einsatzbereitschaft gezeigt und Fußball gespielt. Dazu haben wir wenig Möglichkeiten zugelassen, aber selbst noch einige liegen gelassen. Es war ein hochverdienter Sieg."

Borussia Dortmund - Hertha BSC 2:0 (0:0)

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): Es war kein leichter Start für uns. Aber danach haben wir ein Klassespiel gemacht. Das 1:0 haben wir erzwungen. Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, wir waren die aktivere Mannschaft.

Friedhelm Funkel (Trainer Berlin): Wir haben defensiv gut gestanden und es dem Gegner sehr schwer gemacht. Im Spiel nach vorne haben wir aber zu wenig Qualität, wir erarbeiten uns zu wenige Chancen und haben nicht die Durchschlagskraft, um Tore zu erzielen. Daran müssen wir arbeiten, arbeiten, arbeiten."