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Während sich die Spieler von Aufsteiger Hoffenheim in der Bundesliga zu Überfliegern mausern, sind sie im Offiziellen Bundesliga Manager noch der Geheimtipp.

Eigentlich ist Ralf Rangnick ein durchaus kritischer Trainer. Doch nach dem 4:1 gegen Borussia Dortmund hatte auch der Coach der TSG 1899 Hoffenheim nichts auszusetzen: "Das war im Großen und Ganzen ein perfektes Spiel."

Mit dem dritten Sieg im fünften Bundesligaspiel seiner Historie schoss sich der Aufsteiger auf Platz 2 und bleibt eine der großen Überraschungen der Saison. Offensiv stark, defensiv kompakt, so präsentiert sich Hoffenheim in seinem Bundesliga-Premieren-Jahr.

Nur Werder Bremen gab an den ersten fünf Spieltagen mehr Torschüsse ab als 1899. Auf der anderen Seite ließ keine Mannschaft weniger Gegentore aus dem Spiel heraus zu als der Aufsteiger. Nur beim 2:5 in Leverkusen kam die Hoffenheimer Ordnung ins Wanken.

Extrem junger Kader

"Wir wollen modernen Fußball spielen", ist Rangnicks Devise. Dazu hat die TSG vor allem junge Spieler verpflichtet. Mit einem Altersschnitt von 24 Jahren ist der Hoffenheimer Kader zusammen mit dem von Bayer 04 Leverkusen der jüngste der Liga.

"Wir verpflichten möglichst keinen Spieler, der älter als 24 Jahre ist", sagt Rangnick. Vor der Saison ergänzten lediglich zwei Neue den Kader des Aufsteigers. Einer davon ist Andreas Beck, der als Rechtsverteidiger schon nach wenigen Spielen eine feste Größe im Hoffenheimer Konzept ist.

Geheimtipps im OBM

Das scheinen auch die Mitspieler im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) erkannt zu haben. In 5.616 der mittlerweile fast 90.000 Mannschaften findet sich der 21-Jährige wieder. Damit ist Beck von den Hoffenheimer Spielern in der OBM-Welt der präsenteste.

Torjäger Vedad Ibisevic ist zum Beispiel mit einem OBM-Transferwert von 1,9 Millionen Euro noch ein echtes Schnäppchen. Dabei kann er in den für einen Stürmer wichtigen OBM-Kategorien Schussgenauigkeit und Dribbling durchaus mit den deutlich teureren Artur Wichniarek oder Milivoje Novakovic mithalten. In der wirklichen Bundesliga hat der Bosnier seine Schussgenauigkeit bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Von zwölf Versuchen schlugen sechs im gegnerischen Tor ein.

Eduardo: Kompletter Spielmacher

Auch Chinedu Obasi, in der Bundesliga zuletzt wegen eines Sehnenrisses im Daumen außer Gefecht, gehört im OBM schon zu den stärkeren Stürmern. Allerdings ist der Nigerianer mit einem OBM-Transferwert von 3,1 Millionen Euro auch nicht gerade günstig.

Ebenfalls etwas teurer, aber dafür für einen Mittelfeldspieler in den OBM-Bereichen Passspiel, Schuss und Flanken komplett ist Carlos Eduardo (OBM-Wert 4,3 Millionen Euro). In der wirklichen Bundesliga machte der Brasilianer gegen Borussia Dortmund sein erstes Bundesliga-Tor. Im OBM steht er in 1512 Teams im Kader und schlug schon über 200 Mal zu.

Virtuell wie real haben die Hoffenheimer allerdings noch Luft nach oben. "Wir sind eine junge, hungrige Mannschaft", meint Andreas Beck - und nicht wirklich mehr ein Geheimtipp.