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München - Jupp Heynckes macht seinen Bayern trotz Pleite gegen Hannover ein Kompliment. Thorsten Finks Amtszeit als HSV-Trainer beginnt gegen Wolfsburg mit einem Schreckmoment. Und BVB-Coach Jürgen Klopp ist nach dem Kantersieg über den FC hochzufrieden. bundesliga.de präsentiert die Reaktionen der Cheftrainer.

Hannover 96 - FC Bayern 2:1 (1:0)

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Wir haben gut dagegengehalten, über 90 Minuten sehr gut verteidigt und alles reingeworfen, was wir haben. Es war wichtig, dass wir früh attackieren und die Bayern gar nicht erst in ihr gutes Spiel kommen lassen.

Trainer Jupp Heynckes (FC Bayern): Heute lief sehr viel gegen uns. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat in diesem aufgeheizten Stadion sehr cool und sehr diszipliniert gespielt. Wir hätten das Unentschieden verdient gehabt. Die Mannschaft hat super Moral bewiesen. Das wirft uns nicht um, das macht uns nur stärker.


Bayer Leverkusen - Schalke 04 0:1 (0:0)

Trainer Robin Dutt (Bayer Leverkusen): Beide Mannschaften haben sich sehr intensiv in das Spiel hineingearbeitet. Besonders bei uns hat heute aber die klare spielerische Linie gefehlt. Ein Unentschieden wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen. So ist es eine sehr bittere Niederlage für uns.

Trainer Huub Stevens (Schalke 04): Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte. Das Publikum hat ein richtig gutes Bundesliga-Spiel gesehen. Wir hatten am Ende das nötige Quäntchen Glück. Letzte Woche habe ich unsere Abwehr kritisiert, diesmal stand unsere Defensive hervorragend. Darüber bin ich sehr glücklich.


Hamburger SV - VfL Wolfsburg 1:1 (0:1)

Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): Das war ein großer Schreck, so schnell ein Gegentor zu bekommen. Aber danach haben wir hervorragend gespielt und verdient das 1:1 gemacht. Wir hatten mehr Chancen, mehr Ballbesitz - eigentlich alles. Nur ein Quäntchen Glück hat uns gefehlt. Wenn wir so weiterspielen, kommen wir ganz schnell da unten raus.

Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): Auch die ersten Sekunden gehören zu einem Spiel. Der HSV hat dann versucht, viel Druck zu machen, sie haben auch den Ausgleich gemacht. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, auch weil wir nach der Halbzeit zu wenig gemacht haben. Diego Benaglio hat fast alles gehalten, das war überragend.

1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg 1:0 (0:0)

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Wir haben gezeigt, wie wichtig Tore in einem Spiel sind. Unser herausragendes Gegenpressing und das Passspiel haben uns heute besser gemacht als der Gegner. Insgesamt war es schwer zu verteidigen, was wir heute gespielt haben."

Trainer Stale Solbakken (1. FC Köln): "Wir haben schlecht gespielt, es bestand ein großer Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Schon nach dem zweiten Tor hatten wir den Glauben verloren, noch ein gutes Ergebnis erzielen zu können."

1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg 1:0 (0:0)

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Wir haben über 90 Minuten von der Konzentration her ein gutes Spiel abgeliefert. Wir wussten, dass das aufwenige Spiel der Freiburger mit zunehmender Spieldauer viel Kraft kostet. In der zweiten Halbzeit waren wir bestimmter und aggressiver. Wir haben das Spiel letztlich hochverdient gewonnen.

Trainer Marcus Sorg (SC Freiburg): Für uns ist das wieder eine Enttäuschung. Wir haben versucht, das Spiel von Anfang an in die Hand zu nehmen. Wir hatten in der ersten Hälfte ein paar Chancen, die wir nicht verwerten konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Eine Fehlerkette hat dann zum Gegentor geführt. Danach haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden.

1899 Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0)

Trainer Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim): Das war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem beide Mannschaften sehr viel gelaufen sind. Und auch wenn wir Probleme im Aufbau hatten, haben wir den Sieg erzwungen und auch endlich unser Tor gemacht. Das war unheimlich gut fürs Selbstbewusstsein, auch mit Blick auf das Pokalspiel gegen Köln.

Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): Wir haben heute fußballerisch keine Lösung gefunden, das Spiel nach vorne hat einfach nicht gestimmt. Aber für meine Mannschaft sind drei Spiele ohne Sieg nichts Besonderes, denn ich habe immer gesagt: Wir dürfen nicht so viel träumen. Wir dürfen auch nicht vergessen, wo wir noch vor drei Monaten waren.

1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:2 (0:1)

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): Wir haben gut ins Spiel reingefunden, vieles richtig gemacht und die Konsequenz gehabt, die uns in Wolfsburg gefehlt hat - im Spiel nach vorne und in den Zweikämpfen. Dass wir am Ende unter Druck geraten, muss ich akzeptieren, wenn man ohne Sieben spielen muss. Das 2:2 ist aufgrund der 90 Minuten ein gerechtes Ergebnis.

Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): Ich denke, wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Mit der ersten kann ich nicht zufrieden sein, weil der 'Club' es uns schwer gemacht und wir uns nicht gut verhalten haben. In der zweiten haben wir umgestellt, Tamas Hajnal nach links und Martin Harnik nach vorne, da haben wir das Spiel in den Griff bekommen, mehr Spielanteile gehabt, keine einzige Torchance zugelassen. Wir müssen mit dem Punkt zufriden sein, weil zweimal zurückgelegen sind gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft.

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 0:0

Trainer Markus Babbel (Hertha BSC): Wir haben uns nicht in den entscheidenden Momenten durchsetzen können. Ich bin froh, dass es beim 0:0 geblieben ist und wir einen Punkt geholt haben. Großen Anteil daran hatten unser guter Torwart Thomas Kraft und die starke Innenverteidigung. Mit dem Punkt bin ich sehr zufrieden, mit der Leistung nicht.

Trainer Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05): Meine Gefühlslage ist ein bisschen schwer zu beschreiben. Zum einen bin ich mit der Leistung zufrieden. Wir waren dominant bei den Zweikämpfen, im Passspiel und in der Raumaufteilung. Auf der anderen Seite ärgere ich mich darüber, dass es wieder nicht zu einem Sieg gereicht hat. Aber es gibt keinen anderen Weg für uns, als einen Sieg über unsere Leistung zu erzwingen."

FC Augsburg - Werder Bremen 1:1 (0:0)

Trainer Jos Luhukay (FC Augsburg): Wir müssen glücklich sein, dass wir das Spiel nicht verloren haben. Nach dem Führungstreffer standen wir nur noch in der Defensive. Bremen hat das Spiel in die Hand genommen und hatte viele Chancen, aber unser Torwart Simon Jentzsch hat uns den Punkt festgehalten. Wir sind froh, dass wir ihn haben.

Trainer Thomas Schaaf (SV Werder Bremen): Es hat lange gedauert, bis wir das Spiel dominieren konnten. In der zweiten Halbzeit war es okay, aber bei den vielen klaren Torchancen, die wir dann hatten, hätten die Partie entscheiden müssen. Daran müssen wir arbeiten. Jeder in der Liga kennt die Qualität von Claudio Pizarro, und ich bin froh, dass er bei uns spielt.