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Auch die zweite Trainingseinheit der Woche fand bei Bayer 04 ohne den Cheftrainer statt. Aufgrund seines fiebrigen Infekts lag Jupp Heynckes auch am Dienstagvormittag noch flach und übergab die Leitung der Einheit daher wieder komplett an seinen Co-Trainer Peter Hermann.

"Es gibt natürlich eine enge Absprache zwischen Jupp Heynckes und mir, aber im Endeffekt ist es ein ganz normaler Trainingstag", erklärte Hermann nach der Einheit und fügte an:

"Was mich ärgert ist, dass wir immer noch einige angeschlagene Spieler haben", sagte Hermann nach der Einheit. Mit insgesamt 19 Feldspielern und drei Torhütern war der Trainingsplatz am Dienstag recht gut gefüllt, doch Renato Augusto und auch Michal Kadlec blieben erneut im Inneren der BayArena.

Einer war besonders motiviert

Zudem konnten Eren Derdiyok und Lars Bender nur ein Lauftraining mit Bayer 04-Physiotherapeut Hansjörg Schneider sowie Pierre de Wit (Reha nach Kreuzbandriss) absolvieren. Das Duo laboriert noch an leichteren Blessuren aus dem Dortmund-Spiel.

Während diese kleine Trainingsgruppe also fleißig ihre Runden um den Platz drehten, standen für die restlichen Werkself-Spieler verschiedene Passübungen und Spielformen auf dem Trainingsplan. Besonders motiviert bei der Sache war Patrick Helmes. Der Stürmer, seit dem Sommer durch einen Kreuzbandriss gestoppt, trainierte über weite Strecken wieder zusammen mit der Mannschaft.

"Das Knie macht keine Probleme mehr"

"Es wird langsam immer mehr. Am Samstag habe ich auch schon eine Stunde mit der Mannschaft trainiert und nach dem Frankfurt-Spiel möchte ich dann eigentlich wieder komplett ins Training einsteigen. Das Knie macht keine Probleme mehr und ich fühle mich absolut fit", berichtete Patrick Helmes und scheint gute vier Monate nach seiner schweren Verletzung weiter auf einem guten Weg.