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München - Felix Magath feiert mit seinen Schalkern einen Sieg am Mainzer Bruchweg und der Coach ist zufrieden. Borussia Dortmund hält die Konkurrenz mit dem nächsten Sieg auf Distanz. Der FC Bayern München gewinnt sein letztes Heimspiel im Jahr 2010 und für die Fans des Rekordmeisters gibt es nach der Vertragsverlängerung von Bastian Schweinsteiger doppelt Grund zur Freude. bundesliga.de hat die Reaktionen der Beteiligten.

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1 (0:1)

Co-Trainer Arno Michel (1. FSV Mainz 05/In Vertretung des grippekranken Thomas Tuchel): Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Wir waren im Spielaufbau zu langsam und fehlerhaft. Wir haben unsere Tugenden wie die Balleroberung vermissen lassen.

Trainer Felix Magath (Schalke 04): Wir haben einen sehr guten Auftritt hingelegt. Wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten früh mit 2:0 führen müssen. Wir haben über weite Strecken das Geschehen bestimmt und nur wenig zulassen.


SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 3:0 (2:0)

Trainer Robin Dutt (SC Freiburg): Wir haben uns am Anfang verkrampft angestellt, nach dem 1:0 haben wir wenig zugelassen. Wie sich Papiss Cisse verhält, das muss man ein Stück weit im Blut haben. So lange die Mannschaft Vollgas gibt, will ich nichts bremsen, im Moment gehen wir gut mit der Situation um, und die Leute können sich gerne freuen.

Trainer Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach): Ich kann Woche für Woche nur sagen, wir haben eine absolute Ausnahmesituation, die bis zum Winter so anhalten wird. Wir sind ohne Acht hier angereist, in der Pause sind noch zwei dazugekommen. Im Moment ist es für alle Beteiligten hart, aber da müssen wir halt durch. Wir können ja niemanden hier gesundpusten.


Borussia Dortmund - Werder Bremen 2:0 (1:0)

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Wir haben sehr gut angefangen, aber danach Bremen spielen lassen. Das war richtig harte Arbeit. Insgesamt haben wir aber hochverdient gewonnen.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): In der zweiten Halbzeit waren wir endlich im Spiel. Leider haben wir nur die erste Halbzeit verschlafen. Wenn es nicht so gewesen wäre, hätten wir vielleicht etwas reißen können.


Bayern München - FC St. Pauli 3:0 (1:0)

Trainer Louis van Gaal (Bayern München): Ich bin ein Trainer, der langfristige Ziele hat. Deshalb ist die Unterschrift von Bastian Schweinsteiger das Wichtigste. Es ist ein sehr gutes Signal, dass dieser Weltklassespieler bei Bayern bleibt. Das Spiel war sehr schwierig für uns, obwohl wir sehr gut gespielt haben. Ich bin sehr zufrieden, auch wenn wir viele Torchancen nicht gut verwertet haben.

Trainer Holger Stanislawski: Bis zum Elfmeter haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir hatten einige Torchancen, wir haben Bayern früh attackiert, das haben wir sehr gut gemacht. Nicht zufrieden war ich mit der Torausbeute. Da hakt es im Moment, wir machen die einfachsten Bälle nicht rein.


Hamburger SV - Bayer Leverkusen 2:4 (0:1)

Trainer Armin Veh (Hamburger SV): Da wir auswärts zuletzt nichts geholt haben, standen wir in diesem Heimspiel natürlich umso mehr unter Druck. Aber nach dem erneuten Rückstand waren die Spieler mental angeschlagen, und ich habe in der Halbzeit deshalb mehr Mut gefordert, und der schnelle Ausgleich hätte uns eigentlich Selbstvertrauen geben können. Aber die vielen Fehler danach haben uns auf die Verliererstraße gebracht.

Trainer Jupp Heynkes (Bayer Leverkusen): Der HSV war in den ersten 25 Minuten die bessere Mannschaft, weil wir zu passiv waren. Aber danach kamen wir besser in die Partie und haben mit viel Struktur und Selbstvertrauen in unserem Spiel den HSV unter Druck gesetzt. Was meine Mannschaft zur Zeit auszeichnet ist die Tatsache, dass wir in jeder Situation eine Antwort haben und auch nach einem Gegentreffer den Kopf nicht in den Sand stecken.


1. FC Kaiserslautern - VfL Wolfsburg 0:0

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Wir standen sehr konzentriert im Deckungsverbund und haben uns stetig gesteigert. Man darf nicht vergessen, dass wir gegen einen Hochkaräter gespielt haben. Mit etwas Glück hätten wir die drei Punkte geholt. Aber wir stellen das Positive heraus - und das ist, dass die Mannschaft alles gegeben hat.

Trainer Steve McClaren (VfL Wolfsburg): Wir wussten, dass es in Kaiserslautern schwer werden würde. Aber die Mannschaft hat gekämpft, die Einstellung war sehr gut, wir haben kein Tor kassiert. Nur nach vorne hat es nicht so gut funktioniert. Wir wollten gewinnen, das hat nicht geklappt, deshalb sind wir enttäuscht.


1899 Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0)

Trainer Ralf Rangnick (Hoffenheim): Das Spiel hätte längst entschieden sein müssen als der Ausgleich gefallen ist. Wir hatten schon in der 1. Halbzeit genug Chancen, und auch nach der Führung hatten wir drei oder vier Chancen, um das Spiel zu entscheiden. Dann kommt ein Konter und wir lassen uns zum wiederholten Male zwei Punkte klauen. Das ist natürlich unheimlich ärgerlich.

Trainer Dieter Hecking (Nürnberg): Das war heute ein sehr glücklicher Punktgewinn. Man hat uns die Verunsicherung nach zuletzt vier Niederlagen in Folge vor allem in der 1. Halbzeit angemerkt. Aber unter dem Strich ist das ein ganz wichtiger Auswärtspunkt. So können wir in der nächsten Woche unser Ziel, 20 plus x Punkte, auf jeden Fall noch erreichen.


1. FC Köln - Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0)

Trainer Frank Schaefer (Köln): Wir haben eine ganz schwache 1. Halbzeit gespielt. Wir mussten lange warten, ob Lukas nach seiner Verletzung weiterspielen kann. Deshalb haben wir teilweise mit zehn Mann gespielt und keinen Rhythmus gefunden. Nach der 2. Halbzeit muss ich aber den Hut vor der Mannschaft ziehen. Wenn man weiß, wie groß der Druck war und gesehen hat, dass sie alle Widerständen getrotzt hat.

Trainer Michael Skibbe (Frankfurt): Das war ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. In der 1. Halbzeit haben wir alle unsere Qualitäten gezeigt und guten Fußball gespielt, in der 2. Halbzeit hat sich der FC mit allen Möglichkeiten gewehrt und wir kamen kaum noch zu Torchancen. Unter dem Strich ist es eine recht unglückliche Niederlage.


Hannover 96 - VfB Stuttgart 2:1 (1:0)

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Die 31 Punkte sind das allerwichtigste, nicht der zweite Platz. Dass wir das Spiel nach dem Ausgleich nochmal umbiegen konnten, ist umso schöner. Es gibt eine gewisse Leichtigkeit in der Mannschaft, sie glaubt immer an sich. Wir haben eine eingeschworene Truppe, die nichst von außen an sich heranlässt. Und Didier trifft einfach alles, was er treffen kann. Er ist ein Klassestürmer.

Trainer Jens Keller (VfB Stuttgart): Ich bin von der Mannschaft maßlos enttäuscht, vor allem von der 1. Halbzeit. Die haben wir total verschlafen. Dafür habe ich kein Verständnis, das ist einfach traurig. Ich hätte nicht gedacht, dass wir noch einmal so einen Rückschritt machen. Wenn wir so auftreten wie heute, brauchen wir uns gar nicht nach oben orientieren. Wenn wir immer noch glauben, wir sind besser als der Tabellenstand, dann wird es nicht besser.